MeinungNordische KombinationDas gibt es noch im 21. Jahrhundert: eine Sportart, in der bei Olympia keine Frauen starten dürfen

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Kommentar von Sebastian Winter

Lesezeit: 2 Min.

Die beste deutsche nordische Kombinierin Nathalie Armbruster Anfang Februar beim Seefeld-Triple – für die Männer Olympia-Generalprobe, für die Frauen Saisonhöhepunkt.
Die beste deutsche nordische Kombinierin Nathalie Armbruster Anfang Februar beim Seefeld-Triple – für die Männer Olympia-Generalprobe, für die Frauen Saisonhöhepunkt. Barbara Gindl/APA/dpa

Das IOC verwehrt Athletinnen die Teilnahme an der Nordischen Kombination. Das könnte das Ende dieser traditionsreichen Wintersport-Disziplin bedeuten.

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Am Mittwoch, zwei Tage vor der Eröffnungsfeier der Winterspiele, berief der Deutsche Skiverband eine Medienrunde ein. Es kamen Geladene im Wortsinne, also Menschen, die nicht bei der Eröffnungsfeier auftauchen werden. Die nun auf dem Sofa sitzen und sich fragen: warum? Die in der zweiten Olympiawoche einen Lehrgang machen, um bloß nicht zu viel nachzudenken über diese verpasste Chance. Und die, wie im Falle von Nathalie Armbruster, nach München ins Fernsehstudio fahren, um dort als Co-Kommentatorin Wettkämpfe zu begleiten, an denen sie selbst liebend gerne teilgenommen hätte.

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Seit einem halben Jahr führt Kirsty Coventry das Internationale Olympische Komitee. Rund um ihre ersten Spiele wird klar: Die schwierigen Themen vertagt sie – und sie muss weiter gegen internen Widerstand ankämpfen.

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