NHL-Finale St. Louis Blues werden zum ersten Mal Stanley-Cup-Sieger

Eishockey: St. Louis gewinnt erstmals den Stanley Cup.

(Foto: dpa)

Im entscheidenden siebten Spiel besiegt das Team aus Missouri die Boston Bruins mit 4:1.

Die St. Louis Blues haben zum ersten Mal in der Eishockey-Liga NHL den Stanley Cup gewonnen. Im entscheidenden siebten Spiel besiegte das Team aus Missouri am Mittwoch (Ortszeit) die Boston Bruins klar 4:1 (2:0, 0:0, 2:1).

Ryan O'Reilly (17.) und Alex Pietrangelo (20.) legten mit ihren Treffen im ersten Spielabschnitt den Grundstein für den späteren Erfolg. Für die endgültige Entscheidung sorgten Braydon Schenn (52.) und Zach Sanford (56.). Blues-Torhüter Jordan Binnington gab seinem Team mit 32 Paraden den nötigen Rückhalt. Den Ehrentreffer der Gastgeber erzielte Matt Grzelcyk (58.).

Die Auszeichnung als wertvollster Spieler (MVP) der Finalserie erhielt der 28-jährige O'Reilly. Durch den Auswärtserfolg konnten die Blues das Finale im Modus Best-of-Seven mit 4:3 für sich entscheiden.

Für St. Louis ist es - bei vier Finalteinahmen - die erste Meisterschaft in der 52-jährigen Teamgeschichte der Blues. 1968, 1969 und 1970 hatten die Blues jeweils mit 0:4 den Kürzeren gezogen. Einen Sieg hatten auch nun die wenigstens erwartet. Boston, zuletzt 2011 mit dem deutschen Verteidiger Dennis Seidenberg Meister, verpasste seinen siebten Titel.

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