Man kann den brasilianischen Fußballprofi Neymar Jr. zu seinem Arbeitsplatzwechsel nur beglückwünschen. Er hat etwas vollbracht, wovon viele Menschen erfolglos träumen: Er hat seiner Laufbahn das logische und ultimative Ende bereitet. Er hat, wie am Dienstagabend bestätigt wurde, einen Vertrag unterschrieben, wohl über zwei Jahre, beim saudischen Klub Al-Hilal. Er opfert mit erst 31 Jahren jedes Residuum sportlicher Ambition - und tauscht es gegen Unmengen an saudi-arabischem Geld. Er also auch.
MeinungNeymarEin besonders obszönes Beispiel der Selbstdemontage
Kommentar von Javier Cáceres
Lesezeit: 2 Min.

Dass jetzt auch der Brasilianer Neymar nach Saudi-Arabien wechselt, mit gerade mal 31 Jahren, ist ebenso traurig wie folgerichtig: Was sind schon sportliche Ambitionen gegen 200 Millionen Euro und einen Privatjet?
