Neuro-Athletik:Was hinter dem Batterie-Lecken steckt

Lesezeit: 3 min

Gina Lückenkemper beim Sprint

Unter Spannung: Gina Lückenkemper (2.v.l.) führt die deutsche Staffel beim Istaf in Berlin zum Sieg.

(Foto: Soeren Stache/dpa)

Lars Lienhard hilft Sportlern mit Tricks fürs Nervensystem, ihre Leistung zu verbessern. Nicht nur die deutschen Leichtathleten, auch die Fußballer führte er schon zum Erfolg.

Von Joachim Mölter, Berlin

Die Geschichte mit der Batterie hat sich sogar bis nach Amerika herumgesprochen, dort spötteln nun Experten, dass Sportler in Deutschland in die Steckdose gestöpselt werden, um sie flott zu machen. Und das bloß, weil Gina Lückenkemper nach ihrem 10,95-Sekunden-Sprint über 100 Meter bei der WM 2017 erzählt hat, dass sie im Training ab und zu an einer Neun-Volt-Batterie lecke, um in Schwung zu kommen. "Die Story war ein Jahr ganz witzig, weil sie mit Strom und Schnelligkeit zu tun hatte", sagt der Sportwissenschaftler Lars Lienhard, der die Idee mit der Batterie hatte, "aber die Sache dahinter ist angewandte Neuro-Wissenschaft." Dabei geht darum, wie das zentrale Nervensystem Bewegungen steuert; Lienhard bezeichnet sich als Neuro-Athletiktrainer.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Smartphone
Apps, die das Leben leichter machen
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Mandy Mangler
Gesundheit
»Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen«
Zuhören
Leben und Gesellschaft
»Nur darauf zu warten, selbst zu erzählen, tötet jede Kommunikation«
Unbekanntes Italien
Die bessere Seite des Lago Maggiore
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB