Draußen in der Arena wummerten noch die Hip-Hop-Beats, sie wummerten den ganzen Abend, sogar während des kompletten Spiels. Wie ein dumpfes Dauersurren, vor dem es kein Entkommen gab, nicht mal in den tiefsten Eingeweiden der Arena am Ostbahnhof. „Boom“, „Tschiieck“, „Boom“, „Tschiieck“ schallte es bis hinein in jene stickige Rumpelkammer, welche die Veranstalter der NBA für die Heerschar internationaler Reporter bei diesem „Berlin Game“ auserkoren hatten. Es lief die Pressekonferenz nach der Partie, die die Basketballer von den Orlando Magic 118:111 gegen die Memphis Grizzlies gewonnen hatten. Aber was galt schon dieses Resultat? Es war reichlich egal.
NBA in BerlinBoom, Tschiieck, Boom
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Die NBA besucht Berlin und vermarktet den Besuch der Wagner-Brüder in ihrer Geburtsstadt auf allen Kanälen. Die Intention der US-Basketballliga dahinter: Expansion nach Europa.
Von Jonas Beckenkamp, Berlin
