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NBA:Starker Theis, sehr starker Schröder

NBA: Chicago Bulls at Los Angeles Lakers

Dennis Schröder (li) gewann erneut mit den Lakers.

(Foto: USA TODAY Sports)

Die deutschen Basketballer tun sich bei ihren Klubs hervor. Beim Riesenslalom in der Schweiz kommt es zu einem schweren Sturz. Das Schnee-Chaos beschäftigt Spaniens Fußball.

Meldungen im Überblick

Basketball, NBA: Daniel Theis hat mit den Boston Celtics gegen die Washington Wizards um seine Nationalmannschaftskollegen Moritz Wagner und Isaac Bonga den nächsten Sieg in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA gefeiert. Boston setzte sich mit 116:107 gegen die Wizards durch. Dennis Schröder gewann mit den Los Angeles Lakers gegen die Chicago Bulls mit 117:115.

Beim Sieg der Celtics stand Theis von Beginn an auf dem Feld und steuerte in knapp 29 Spielminuten sechs Rebounds, drei Assists und zehn Punkte bei. Auf der anderen Seite kam Bonga rund sechs Minuten zum Einsatz, in dieser Zeit gelangen ihm lediglich ein Rebound und ein Assist. Teamkollege Wagner spielte rund zwölf Minuten, verwandelte einen seiner Freiwürfe und kam auf drei Rebounds und einen Assist. Schröder erzielte 17 Punkte für die Lakers, außerdem kam er auf drei Rebounds und sechs Assists. Bester Werfer im Team war mit 28 Punkten LeBron James.

Ski alpin, Sturz: Der alpine Riesenslalom beim Weltcup im Schweizerischen Adelboden ist von einem schweren Sturz des Amerikaners Tommy Ford überschatttet worden. Der 31 Jahre alte Skirennläufer war auf dem legendären Chuenisbärgli kurz vor dem Ziel schwer gestürzt und mit dem Kopf auf die eisharte Piste gekracht. Ford, mit der Startnummer vier ins Rennen gegangen, war offenbar kurzzeitig bewusstlos. Er wurde fast 20 Miuten auf der Piste versorgt und anschließend mit dem Helikopter abtransportiert. "Das hat nicht so gut ausgeschaut", sagte der zu diesem Zeitpunkt führende Schweizer Loic Meillard im ZDF. Das Rennen war knapp 30 Minuten unterbrochen. Schon am Freitag hatte sich der Norweger Lucas Braathen beim ersten Riesenslalom in Adelboden am Knie verletzt. Der 20 Jahre alte Sieger von Sölden erlitt bei einem Sturz eine Seitenbandverletzung im Knie und muss operiert werden. Für Supertalent Braathen ist die Saison beendet.

Fußball, England: Der englische Fußball-Meister FC Liverpool hat ungefährdet die vierte Runde im FA-Cup erreicht. Das Team des deutschen Trainers Jürgen Klopp siegte am Freitagabend beim durch einen Corona-Ausbruch personell gebeutelten Ligarivalen Aston Villa mit 4:1 (1:1). Sadio Mané (4./63.) mit einem Doppelpack, Georginio Wijnaldum (60.) und Mohamed Salah (65.) erzielten die Tore für den Spitzenreiter der Premier League.

Die Gastgeber, bei denen sieben U23-Spieler und vier U18-Akteure in der Startelf standen, wehrten sich tapfer und kamen durch Louie Barry (41.) zum zwischenzeitlichen 1:1. Wegen der zahlreichen Corona-Fälle bei dem Team aus Birmingham stand die Partie lange auf der Kippe. Erst am Spieltag war entschieden worden, dass die Begegnung stattfindet. Am Donnerstag hatte Villa mitgeteilt, dass eine große Anzahl von Spielern und Betreuern der Profi-Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Daraufhin wurden das Training abgesagt und das Trainingszentrum "Bodymoor Heath" geschlossen. Im zweiten Drittrundenspiel des Tages gewannen die Wolverhampton Wanderers mit 1:0 (1:0) gegen Crystal Palace.

Fußball, Spanien: Das Schnee-Chaos in Spanien hat zur Absage des für Samstag (16.15 Uhr) angesetzten Primera-Division-Spiels zwischen Tabellenführer Atletico Madrid und Athletic Bilbao geführt. Das teilte La Liga am Morgen mit. Die Entscheidung sei der "außergewöhnlichen Situation durch den Sturm über einem großen Teil der iberischen Halbinsel" sowie der Schließung des Flughafens von Madrid geschuldet, wodurch Bilbao nicht in die Hauptstadt reisen konnte. Auch optimale Spielbedingungen seien angesichts der Witterung nicht zu gewährleisten. Ein neuer Spieltermin soll in den nächsten Tagen verkündet werden. Historisch heftige Schneefälle durch den Sturm "Filomena" haben in weiten Teilen des Landes zu erheblichen Behinderungen geführt. Schon am Freitagabend waren Flugzeuge mit dem Ziel Madrid umgeleitet worden. Auch das Team von Real Madrid hatte Schwierigkeiten, am Freitag zum Auswärtsspiel bei CA Osasuna (Samstag, 21.00 Uhr) anzureisen. Weil die Startbahn zeitweise gesperrt war, verzögerte sich der Abflug des spanischen Rekordmeisters Medienberichten zufolge um mehrere Stunden.

Basketball, Euroleague: Die FC Bayern sind mit einer Niederlage in die Rückrunde der Euroleague gestartet. Beim griechischen Topteam Olympiakos Piräus verlor die Mannschaft von Trainer Andrea Trinchieri am Freitag mit 82:84 (46:44) und hat nach 18 Spielen elf Siege und sieben Niederlagen auf dem Konto. Der Bundesligist ist dennoch auf Kurs K.o.-Runde. Die Bayern kamen schwer ins Spiel und lagen schnell mit 9:16 zurück. Mit Hilfe eines zwischenzeitlichen 9:0-Laufs beendeten die Gäste das erste Viertel mit einer 22:19-Führung. Auch im zweiten Durchgang hatten die Münchner meist die passende Antwort auf eine gute Phase von Olympiakos und gingen mit einem 46:44 in die Pause.

Die Griechen waren nach dem Seitenwechsel vor allem dank Kostas Sloukas die bessere Mannschaft. Der 31-Jährige bereitete der Bayern-Defensive stets Probleme und war am Ende mit insgesamt 24 Punkten Top-Scorer der Gastgeber. Das Trinchieri-Team ging mit einem 61:64-Rückstand in den Schlussdurchgang und konnte in einem spannenden vierten Viertel das Match nicht mehr drehen. Mit einem versuchten Dreipunkte-Wurf verpasste Nationalspieler Paul Zipser drei Sekunde vor dem Ende die Siegchance. Dennis Seeley überzeugte bei den Süddeutschen mit 26 Zählern. Für die Münchner geht es am Sonntag (15.00 Uhr) in der Bundesliga mit dem Spiel gegen den Aufsteiger Niners Chemnitz weiter. In der Euroleague empfangen die Bayern am 13. Januar Zenit St. Petersburg.

© SZ.de/dpa/sid/bek
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