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NBA:Schröder stoppt James Harden

Houston Rockets - Los Angeles Lakers

Dennis Schröder (r) und die Lakers siegen weiter in der NBA.

(Foto: dpa)

Gegen die Rockets glänzt der Regisseur der Lakers vor allem in der Defensive. Magath kritisiert den FC Bayern. Basketballer Maxi Kleber steht auf der Corona-Liste.

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Basketball, NBA: Die Los Angeles Lakers haben sich mit einem Sieg gegen die Houston Rockets zum derzeit erfolgreichsten Team aufgeschwungen. Das 120:102 des Titelverteidigers gegen die Rockets am Sonntagabend (Ortszeit) war der achte Saisonerfolg für das Team um Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder und die beiden Superstars LeBron James und Anthony Davis. Schröder hatte mit fast 35 Minuten die meiste Spielzeit aller Lakers in einer Partie, in der der Meister vor allem in der Defensive gegen die Rockets um James Harden glänzte.

"Unser Ziel ist, defensiv das beste Team der Liga zu sein", betonte LeBron James. Isaiah Hartenstein hatte mit den Denver Nuggets zuvor ein 114:89 gegen die New York Knicks geholt. Beide Teams kommen nun auf die ausgeglichene Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen. Hartenstein spielte elfeinhalb Minuten und kam in dieser Zeit auf acht Punkte, zwei Rebounds und eine Vorlage. Die Partie der Boston Celtics von Nationalspieler Daniel Theis gegen die Miami Heat wurde abgesagt. Grund waren zu viele Profis, die wegen der Corona-Regeln nicht einsatzberechtigt waren.

Fußball, FC Bayern: Felix Magath (67) hat beim von Defensivschwächen geplagten FC Bayern ein Kopfproblem ausgemacht. Durch den Dauerdruck und die Erwartungshaltung mit Siegen und Titeln hätten die Münchner Substanz gelassen, sagte der frühere Bayern-Trainer am Sonntagabend in "Blickpunkt Sport" im BR Fernsehen. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick habe einen "müden Kopf" und nicht müde Beine. Der Triple-Gewinner könne sich "geistig eher müde gesiegt" haben, befand Magath. Zudem sei den Münchnern die Stärke in der Abwehr verloren gegangen. "Alle verteidigen nicht mehr so wie im Sommer, sie verteidigen halbherzig", meinte Magath, der seit Anfang 2020 "Head of Flyeralarm Global Soccer" ist, also der Fußball-Chefstratege des Hauptsponsors des Zweitligisten Würzburger Kickers. Der frühere Nationalspieler, der 2005 und 2006 mit den Münchnern als Coach das Double gewann, traut dem Zweitligisten Holstein Kiel im DFB-Pokal-Spiel gegen den FC Bayern am Mittwoch sogar eine Sensation zu. "Die Voraussetzung ist, dass sie es sich zutrauen", meinte er. "Es könnte schwierig werden, wenn Kiel furchtlos mit Mut einfach nach vorne spielt und Druck macht."

Basketball, NBA: Der deutsche Basketball-Nationalspieler Maxi Kleber fehlt den Dallas Mavericks im Zusammenhang mit dem Coronavirus für mehrere Partien. Der 28 Jahre alte Würzburger steht auf der Liste der NBA-Profis, die entweder einen positiven Corona-Test bekommen haben oder als Kontaktperson eines Infizierten gelten. Das geht aus der am Sonntag veröffentlichten Übersicht der besten Basketball-Liga der Welt hervor. Außer Kleber stehen noch drei weitere Profis der Mavericks auf der Liste. Kleber war beim 112:98-Erfolg der Mavericks am Samstag (Ortszeit) gegen die Orlando Magic rund 24 Minuten zum Einsatz gekommen. Er hatte fünf Punkte erzielt, drei Rebounds geholt und einen Korberfolg vorbereitet. Die nächste Partie der Texaner steht am Montag gegen die New Orleans Pelicans an. Bis zum kommenden Sonntag sind zudem Auswärtsspiele gegen die Charlotte Hornets und die Milwaukee Bucks sowie ein Heimspiel gegen die Chicago Bulls angesetzt.

© SZ.de/dpa/sid/bek
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