Basketball, NBA: Deutschlands Basketballer Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks den dritten Sieg in Serie in der nordamerikanischen Profiliga NBA gefeiert. Die Texaner bezwangen am Mittwoch vor heimischer Kulisse die Washington Wizards deutlich mit 114:87. Für Dallas war es der 23. Sieg im 33. Saisonspiel. Nowitzki, der zwischenzeitig geschont wurde, kam auf 13 Punkte und holte acht Rebounds. Auch Landsmann Dennis Schröder erzielte im letzten Spiel seiner Atlanta Hawks in diesem Jahr einen Sieg: Er schaffte beim 109:101 gegen die Cleveland Cavaliers elf Punkte und zwei Rebounds.
Eisschnelllauf, Deutsche Meisterschaften: Claudia Pechstein hat unmittelbar nach dem Gewinn der Mehrkampf-Meisterschaft der Eisschnellläufer in Inzell ihren Start bei den Europameisterschaften am 10./11. Januar 2015 in Tscheljabinsk abgesagt. "Ihr Fokus gilt ganz klar den Einzelstrecken-WM in Heerenveen, wo sie auf den längeren Strecken gute Chancen hat. Die EM hat für uns keine große Bedeutung, weil dort anders als in Vorjahren nicht mehr die Startplätze für die Mehrkampf-WM vergeben werden", sagte Cheftrainer Markus Eicher nach dem Gewinn von Pechstein 24. nationalen Titel.
Fußball, Rechtsstreit: Im Streit um seinen vom Fußball-Weltverband Fifa angeordneten Zwangsabstieg aus der Regionalliga Nord hat der SV Wilhelmshaven einen möglicherweise auch international bahnbrechenden juristischen Sieg errungen. Das Oberlandesgericht Bremen gab einer Klage des mittlerweile sechtsklassigen Vereins gegen den Norddeutschen Fußball-Verband statt. Allerdings wird eine Revision beim Bundesgerichtshof ausdrücklich zugelassen. In der schriftlichen Begründung des Vorsitzenden Richters heißt es, als Grund für diese Zwangsmaßnahme reiche die Weigerung der Wilhelmshavener, eine Ausbildungsentschädigung für Ex-Spieler Sergio Sagarzazu zu zahlen, nicht aus. Entsprechende Klauseln würden das Recht auf berufliche Freizügigkeit einschränken. Der Tabellendritte der Landesliga Weser-Ems hatte vor den Verbandsgerichten und auch vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS zuvor eine ganze Serie von Niederlagen einstecken müssen, sich danach aber an das Landgericht Bremen gewandt. Auch dort unterlagen die Niedersachsen in erster Instanz. Der einstige Zweitligist war am Ende der vergangenen Saison allerdings auch sportlich aus der Regionalliga Nord abgestiegen. Aus wirtschaftlichen Gründen erhielt der SVW keine Lizenz für die Oberliga Niedersachsen und wurde daraufhin in die Landesliga eingestuft.
Basketball, BBL: Point Guard Tommy Mason-Griffin verlässt nach fast vier Jahren den Basketball-Bundesligisten ratiopharm Ulm. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, wurde der noch bis 2016 laufende Vertrag auf Wunsch des Profis aus den USA aufgelöst. Der 24-jährige Mason-Griffin war 2011 nach Ulm gekommen, wegen eines Knorpelschadens hatte er jedoch die gesamte Saison 2012/2013 verpasst. Ein Riss der Achillessehne im Sommer 2013 zwang ihn zu einer weiteren langen Pause. Erst am 3. Oktober hatte er nach mehr als zwei Jahren sein Comeback gefeiert, entschloss sich nun aber, Ulm zu verlassen.
Wintersport, Ski alpin: Für den Schweizer Ski-Rennläufer Marc Berthod ist die WM-Saison vorzeitig beendet. Wie der Schweizer Skiverband Swiss Ski am Dienstag bestätigte, erlitt der 31-Jährige am Tag zuvor bei einem Trainingssturz im italienischen Santa Caterina Risse des vorderen Kreuzbandes sowie des Innenbandes im linken Knie. Berthod hatte bei der WM 2007 in Are zwei Bronzemedaillen gewonnen, nach seinem zweiten Weltcupsieg im Januar 2008 aber kaum noch Top-Ten-Resultate erzielen können.
Eishockey, DEL: Der bei den Krefeld Pinguinen suspendierte Stürmer Francois Methot (36) wechselt innerhalb der Deutschen Eishockey Liga (DEL) zum EHC München. Die Pinguine und Methot lösten den bis 2016 laufenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen auf. Routinier Methot stand seit 2011 in Krefeld unter Vertrag, erst im April dieses Jahres hatte der gebürtige Kanadier mit deutschem Pass seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Zu den Gründen der Suspendierung zwei Tage vor Heiligabend hatte der zweimalige deutsche Meister keine Angaben gemacht.
Handball, WM: Nach einem wochenlangen Rechte-Poker werden die wichtigsten Spiele der Handball-WM im Januar doch im deutschen Fernsehen übertragen. Allerdings können nur Abonnenten die Partien der DHB-Auswahl live im Pay-TV-Sender Sky verfolgen. Der Bezahl-Sender hat beim Rechteinhaber beINsport ein umfassendes Paket mit allen 88 Spielen für das Turnier vom 15. Januar bis 1. Februar 2015 in Katar erworben. Demnach werden alle Partien der deutschen Nationalmannschaft, die WM-Spiele von Österreich sowie ausgewählte Spitzenspiele wie die Halbfinals und das Endspiel für die rund vier Millionen Sky-Kunden zu sehen sein.
Es ist das erste Mal, dass in Deutschland Handball-Spiele dieser Bedeutung ausschließlich im Bezahl-Fernsehen übertragen werden. Sky will aber alle anderen WM-Spiele des am 15. Januar beginnenden Turniers kostenfrei über das Internet ausstrahlen. Die Verhandlungen der öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF mit dem Rechteinhaber waren vor drei Wochen gescheitert. Die folgenden Bemühungen von Sport1 und Sportdeutschland.tv blieben erfolglos. Der Rechteinhaber beIN Sports, eine Tochtergesellschaft des katarischen TV-Imperiums Al Jazeera, hatte darauf bestanden, dass die deutschen TV-Übertragungen nicht außerhalb des Landes zu empfangen sind.
