Interview mit Franz und Moritz Wagner:"Sag' mal, Alter, was leben wir eigentlich für ein Leben?"

Lesezeit: 9 min

Interview mit Franz und Moritz Wagner: Zwei Brüder, ein Traum: Franz Wagner (hier 2019 im Trikot von Alba Berlin) und Moritz Wagner stehen sich nicht nur auf dem Spielfeld sehr nahe.

Zwei Brüder, ein Traum: Franz Wagner (hier 2019 im Trikot von Alba Berlin) und Moritz Wagner stehen sich nicht nur auf dem Spielfeld sehr nahe.

(Foto: Tilo Wiedensohler/Camera 4/Imago)

Die Brüder Moritz und Franz Wagner spielen in der NBA gemeinsam für Orlando Magic. Sie sprechen über die Vorteile ihrer Wohngemeinschaft, die wilde Welt der NBA und die Härten ihres Berufs.

Interview von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Moritz Wagner hat in der vergangenen Woche ein Bild in den sozialen Medien veröffentlicht, das symbolisch steht für die Beziehung des deutschen NBA-Profis zu seinem Bruder Franz, der wie er selbst bei Orlando Magic unter Vertrag steht. Das Bild zeigt Franz, es zeigt Shaquille O'Neal, einen der besten Basketballspieler der Geschichte - und es zeigt, dass die Werte seines Bruders im Dezember ähnlich famos waren wie jene von O'Neal in dessen erster Profisaison: Mit 15,9 Punkten, 4,6 Rebounds und 2,7 Zuspielen pro Partie hat Franz Wagner auf jeden Fall Chancen, am Ende seiner ersten Saison in der nordamerikanischen Profiliga zum Rookie des Jahres gewählt zu werden, zum besten Neuling. Und auch wenn Moritz Wagner den Vergleich nicht ganz ernst meinte: Der große Bruder hat bereits einiges mitgemacht in dieser knallharten Liga, er weiß die formidable Entwicklung des Jüngeren durchaus einzuschätzen: Kürzlich, beim Spiel gegen die Milwaukee Bucks, schaffte Franz erst wieder 20 Punkte (kurz zuvor hatte er mit 38 Zählern einen Karriere-Bestwert aufgestellt), Moritz gelangen 19 Punkte und drei Rebounds.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Zuhören
Leben und Gesellschaft
»Nur darauf zu warten, selbst zu erzählen, tötet jede Kommunikation«
Planetare Grenzen
Wann ist Weltuntergang?
Körpersprache
Kommunikation
"Das Entscheidende passiert jenseits der Worte"
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Umarmung
Psychologie
"Verzeihen ist wichtig für die psychische Gesundheit"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB