Die orangefarbene Kugel muss durch den Ring, so einfach geht Basketball. Oder, wie Dirk Nowitzki einmal mit herrlich geringer Körperspannung philosophierte: „Ich kann relativ gut ’nen Ball in ein Körbchen reinschmeißen.“ Nun, er konnte es sogar so gut, dass sie ihm eine Statue hingestellt haben. Sie steht in Dallas vor der Halle der Mavericks, jenem NBA-Klub, bei dem Luka Doncic, 25, Nowitzkis Nachfolger werden sollte. Doch der Mann aus Ljubljana ist jetzt unfreiwillig zum Tauschobjekt geworden. Und zwar im Zuge eines Vereinswechsels, den Fans in Texas auf Demonstrationen als „schlechtesten Trade der Geschichte“ bezeichnen.
Spektakulärer Wechsel in der NBALuka Doncic, Basketballer mit Laissez-faire-Aura
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Luka Doncic zählt schon jetzt zu den besten Basketballern seiner Generation, aber nicht unbedingt zu den diszipliniertesten. Im gnadenlosen US-Sport ist er nun zum unfreiwilligen Tauschobjekt geworden. Ist das wirklich der „schlechteste Trade der Geschichte“?
Von Jonas Beckenkamp
