Bundestrainer-VerhandlungenWatzke, Klopp und der „Patriotismus-Abschlag“

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Ein Treffen in Dortmund 2016: BVB-Chef Hans-Joachim Watzke (links) und der damalige Liverpool-Coach Jürgen Klopp.
Ein Treffen in Dortmund 2016: BVB-Chef Hans-Joachim Watzke (links) und der damalige Liverpool-Coach Jürgen Klopp. Federico Gambarini/dpa

BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke hat bei der Bundestrainer-Suche die Führung übernommen. Weil er den Wunschkandidaten gut kennt – und auf ein Entgegenkommen von Jürgen Klopp hofft.

Von Philipp Selldorf

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Jeden Tag, an dem Hans-Joachim Watzke sein Büro betritt, wird er an die Zauberkräfte von Jürgen Klopp erinnert. Ein Blick auf das Bild an der Wand genügt. Es zeigt Borussia Dortmunds Meistermannschaft der Bundesliga-Saison 2010/2011, eine Mannschaft, in der unter anderen Kevin Großkreutz und Marcel Schmelzer oder der Angreifer Lucas Barrios fußballerische Höhen erreichten, die sie selbst nie für möglich gehalten hätten. Wann immer Watzke seitdem die Behauptung aufgestellt hat, dass der Trainer Klopp im Besitz der Gabe sei, Spieler besser zu machen, als sie eigentlich sind, dann diente ihm dieses BVB-Team als Beweismittel.

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