Im Jahr 2002 war der Wettbewerb an der Spitze der Bundesliga noch so intakt, dass die Fernsehleute häufig den Verdacht äußerten, ein altbekannter britischer Kinoregisseur habe sich das alles ausgedacht. In dieser Liga gehe es so spannend zu, „als ob (Alfred) Hitchcock Regie geführt hätte“, lautete der stereotype Spruch. Der FC Bayern war zwar auch damals der mächtigste Klub im Land, aber er war noch nicht der einsame Herrscher wie heute. Es war keine wundersame Ausnahme, wenn andere Klubs mal die Meisterschaft feierten. So wie 2002: Borussia Dortmund gewann den Titel, Leverkusen wurde Zweiter, die Bayern Dritter, jeweils durch einen einzigen Punkt getrennt. Ein Hitchcock-Finale.
MeinungFußballDie DFB-Elf kann bei der WM 2026 riesengroß werden
Kommentar von Philipp Selldorf
Lesezeit: 2 Min.

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