Basketball-Weltmeister Dennis Schröder begrüßt seinen Wechsel in der NBA zu den Charlotte Hornets. „Ich glaube, es ist für mich sportlich die bessere Situation“, sagte der Nationalmannschaftskapitän. Der 32-Jährige kann dem Transfer von den Cleveland Cavaliers zu den Hornets Positives abgewinnen, „weil ich dort so spielen kann, wie ich normalerweise spiele“, wie er der Braunschweiger Zeitung sagt.
Für Schröder wird es seine zwölfte NBA-Station seit dem Draft durch die Atlanta Hawks 2013 sein. Rekordhalter ist Ish Smith mit 13 Teams. Erst im Februar war Schröder von den Sacramento Kings zu den Cleveland Cavaliers gewechselt. Mit dem Klub erreichte er das Playoff-Halbfinale.
In Cleveland hatte Schröder die Profis James Harden und Donovan Mitchell vor sich. In Charlotte wird er mehr Spielanteile bekommen und den Ball öfter selbst in der Hand haben. Auch dürfte er als Mentor für Hannes Steinbach und Christian Anderson fungieren, die jüngst im Draft ausgewählt worden waren. „Für die beiden ist das natürlich ein Segen, dass sie jemanden haben, mit dem sie quatschen können – Hannes sogar in der Heimatsprache. Ich glaube, es wäre auch toll gewesen, hätte ich das damals gehabt“, sagte Schröder.
In dieser Woche reist Schröder zur Nationalmannschaft. Am Freitag und Samstag steht in Hamburg der Supercup an, ehe zwei Spiele in der WM-Qualifikation folgen.