Nationalelf Watzke kritisiert Löws EM-Nominierung

Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke ist nicht ganz einer Meinung mit Bundestrainer Löw.

(Foto: dpa)
  • Kein Schmelzer, kein Durm, kein Castro: BVB-Boss Watzke hätte sich im EM-Kader mehr Dortmunder gewünscht.
  • Immerhin ein Frankreich-Reisender der Borussia springt "im Dreieck".

Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Bundesligist Borussia Dortmund hat die EM-Nominierung von Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. "Dem deutschen Fußball muss es richtig gut gehen, wenn man vom Team, das 78 Punkte geholt hat, nur drei Spieler mitnimmt", sagte der BVB-Boss in Anspielung auf die starke Saisonbilanz des Vizemeisters.

Umso mehr freute sich Watzke über die erste Nominierung von Dortmunds Mittelfeldbubi Julian Weigl. "Ich war schon im Vorfeld darüber informiert und habe extra Gewichte besorgt, damit er nicht abhebt", sagte der 56-Jährige weiter: "Es ist komplett verdient. Julian hat eine großartige Zukunft vor sich, wenn er auf dem Boden bleibt und alles mitnimmt, was sich ihm hier bietet."

Weigl berichtete von seiner ersten Berufung in den Weltmeister-Kader immer noch geradezu euphorisiert. "Der Moment, als der Anruf kam, war unbeschreiblich. Ich kannte die Nummer nicht und bin einfach rangegangen", sagte der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler einen nach seiner Nominierung für den vorläufigen EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft: "Ich habe mich riesig gefreut und bin zuhause im Dreieick gesprungen. Die Nationalelf war schon immer mein Traum."

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