Gianni Infantino

Dem Last-Minute-Kandidaten der Uefa dürfte eines nicht schwer fallen in den kommenden Wochen: Netzwerken in der Fifa. Der 45-jährige Schweizer spricht Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch und Arabisch. Der Ersatzmann für Michel Platini gilt ohnehin als einer der aussichtsreichsten Kandidaten: Seit 2000 mischt er in der Uefa mit, seit 2009 ist er Generalsekretär. Ihm ist die volle Unterstützung Europas sicher, da er keinen Einzelverband vertritt. Gianni Infantino gilt als loyal und sehr einflussreich. Schon bald will der Jurist ein Manifest veröffentlichen, in dem er seinen "Blick auf die Dinge" darstellen will. Der Öffentlichkeit ist Infantino vor allem von den Auslosungen der Europapokal-Wettbewerbe bekannt. Nun betritt er die ganz große Bühne.

Bild: REUTERS 27. Oktober 2015, 13:452015-10-27 13:45:22 © SZ.de/ska/fued