Nach SaisonendeTrainer Reiter und Filbrich bleiben bei deutschen Biathleten

Die Biathlon-Trainer Tobias Reiter (l) und Jens Filbrich betreuen die deutschen Männer weiterhin. (Archivbild)
Die Biathlon-Trainer Tobias Reiter (l) und Jens Filbrich betreuen die deutschen Männer weiterhin. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Bei den deutschen Biathlon-Männern geht es mit einem unveränderten Trainerteam in die kommende Saison. Warum es trotz schwacher Ergebnisse keine Veränderung gibt.

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Oslo (dpa) - Tobias Reiter und Jens Filbrich behalten ihre Jobs als Trainer der deutschen Biathleten auch nach einer historisch schwachen Saison. Nachdem der Deutsche Skiverband (DSV) das Aus für die beiden Frauen-Coaches Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland unmittelbar nach den letzten Rennen des Winters am Sonntag in Oslo verkündet hatte, steht auch im Männer-Team diese Personalentscheidung fest.

DSV-Sportdirektor: „Viel Gutes passiert“

„Die beiden arbeiten ja in dieser Konstellation erst seit einem Jahr. Da ist viel Gutes passiert“, sagte DSV-Sportdirektor Felix Bitterling: „Die Sache ist da auf dem richtigen Weg. Das braucht Zeit, Vertrauen und Ausdauer.“ 

Der 40 Jahre alte Reiter hatte im Februar vergangenen Jahres die Nachfolge des Slowenen Uros Velepec angetreten, der mitten in der Saison als Bundestrainer zurückgetreten war. Der ehemalige Weltklasse-Langläufer Filbrich (47) arbeitet seit der Saison 2023/2024 mit dem Team.

Die deutschen Skijäger hatten in diesem Winter genau wie die Frauen zu häufig enttäuscht. Bei den Olympischen Winterspielen gab es weder in den Individualwettbewerben noch mit der Staffel eine Medaille. Im Weltcup reichte es erstmals überhaupt für das gesamte Team für keinen Sieg. 

Wer nach dem Rücktritt von Weltmeisterin Franziska Preuß künftig die DSV-Frauen trainieren wird, ist noch nicht bekannt. Mehringer bekommt künftig einen neuen Job beim DSV, Röiseland hingegen geht zurück in sein Heimatland Norwegen.

© dpa-infocom, dpa:260323-930-852678/1

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