Nach OlympiaDiagnose Hodenkrebs: Biathlon-Trainer Röiseland operiert

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Röiseland wurde wegen der Hodenkrebs-Diagnose bereits operiert. (Archivbild)
Röiseland wurde wegen der Hodenkrebs-Diagnose bereits operiert. (Archivbild) Sven Hoppe/dpa

Nach den Olympischen Winterspielen erhält Sverre Olsbu Röiseland eine Schock-Nachricht. Der Trainer der deutschen Biathletinnen hat Hodenkrebs, kann aber auch eine positive Neuigkeit verkünden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

Oslo (dpa) - Der Norweger Sverre Olsbu Röiseland, Trainer des deutschen Biathlon-Teams der Frauen, hat eine Krebs-Diagnose öffentlich gemacht. „Hodenkrebs wurde bei mir diagnostiziert. Die schlimmste Nachricht meines Lebens!“, schrieb der 35-Jährige bei Instagram. Röiseland wurde nach dem Schock bereits operiert. „Die Operation verlief sehr gut, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass der Krebs gestreut hat“, schrieb der Ehemann der dreimaligen Biathlon-Olympiasiegerin Marte Olsbu Röiseland.

„Die Tage nach den Olympischen Spielen verliefen nicht ganz so, wie ich es mir vorgestellt hatte“, ergänzte Röiseland, der gemeinsam mit Kristian Mehringer die deutschen Frauen als Coach betreut. Eigentlich wollte er nach Olympia in Italien eine Woche zu Hause bei seiner Familie in Norwegen verbringen und sich erholen. „Stattdessen erhielt ich eine Nachricht, die alles veränderte“, schrieb Röiseland: „Zum Glück haben wir ein fantastisches Gesundheitssystem, sodass ich kurz nach der Diagnose operiert werden konnte.“

„Geht zur Vorsorgeuntersuchung!“

Der Skandinavier postete ein Foto aus dem Krankenbett und zeigte einen Daumen nach oben. Sofort wünschten zahlreiche Weggefährten gute Besserung. Er freue sich jetzt schon darauf, bald wieder beim deutschen Team zu sein. „Etwas angeschlagen, aber bereit für den Einsatz“, schrieb Röiseland. Er gab seinen Followern noch einen Rat: „Geht zur Vorsorgeuntersuchung! Wenn man es frühzeitig erkennt, ist die Prognose sehr gut.“

Franziska Preuß und Trainer Sverre Olsbu Röiseland am Ende der Olympischen Winterspiele. (Archivbild)
Franziska Preuß und Trainer Sverre Olsbu Röiseland am Ende der Olympischen Winterspiele. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Röiseland arbeitet seit dem Frühjahr 2022 für den Deutschen Skiverband. Er galt auch als enger Vertrauter von Weltmeisterin Franziska Preuß, die nach Olympia ihre erfolgreiche Karriere beendete. Ab Donnerstag findet der vorletzte Biathlon-Weltcup des Winters in Estland statt, in der kommenden Woche steigt das Weltcup-Finale am Holmenkollen in Norwegens Hauptstadt Oslo.

© dpa-infocom, dpa:260311-930-803369/1

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