ExtremsportSie fliegen wieder

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Über den Olympiadächern von München: Am Wochenende ist Munich Mash, das Actionsportfestival mit der Weltelite des Extremsports, unter anderem die BMX-Fahrer.
Über den Olympiadächern von München: Am Wochenende ist Munich Mash, das Actionsportfestival mit der Weltelite des Extremsports, unter anderem die BMX-Fahrer.
Florian Peljak
  • Munich Mash findet am Wochenende im Olympiapark statt und bietet Extremsport der Weltelite in fünf Disziplinen bei strahlendem Sommerwetter.
  • BMX-Fahrer, Skateboarder, Streetdancer, Mountainbiker und Wakeboarder treten auf, wobei im vergangenen Juni 81.000 Menschen das kostenlose Festival besuchten.
  • Die Veranstalter sind auf die hohen Temperaturen vorbereitet mit Schattenspendern, Trinkwasserstationen und Wasserzerstäubern zur Abkühlung der Besucher.
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Munich Mash bietet am Wochenende in fünf Disziplinen ein Actionsportspektakel der Weltelite. Im Olympiapark werden neben strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen wieder Zehntausende Besucher erwartet.

Von Ralf Tögel

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Das beherrschende Thema räumte Marion Schöne sofort ab: Es habe Zeiten gegeben, sagte die Geschäftsführerin der Olympiapark München GmbH (OMG), da musste man Dauerregen befürchten. Also: „Freuen wir uns doch über strahlendes Sommerwetter.“ Mit einer kleinen Einschränkung zwar, denn die idealen Verhältnisse von „25 Grad Celsius mit leichtem Wind“, die ohnehin selten vorkommen, würden etwas verfehlt, aber die Veranstalter seien auf die Hitze „gut vorbereitet“. Viele Schattenspender würden im Park verteilt, Trinkwasserstationen aufgebaut, temporär würden Wasserzerstäuber zum Einsatz kommen, die „große Menschenmengen abkühlen können“, und die Olympiahalle wird geöffnet, wo die Temperaturen deutlich geringer sein werden.

Schöne hatte sichtlich mehr Gefallen daran, über das zu sprechen, was diese Veranstaltung von Freitagmittag bis Sonntagabend so einmalig macht, zu der im Juni 2025 noch 81 000 Menschen in den Olympiapark geströmt waren: Extremsport auf Weltklasseniveau. Bei der 11. Auflage in diesem Jahr werden neben den BMX-Fahrern und den Skateboardern, beides olympische Disziplinen, die Streetdancer und Mountainbiker zurück in den Park kommen, den Abschluss bilden traditionell am Sonntagabend die Wakeboarder.

Die werden sich im unteren Olympiasee auf besonders großen und steilen Rampen vergnügen, ein Flugspektakel, über das „sich die Zuschauer bestimmt freuen werden“, sagt Nico von Lerchenfeld, „meine Knie weniger“. Der 33-jährige Kölner zählt seit Jahren zu den weltbesten Wakeboardern und beschreibt das Starterfeld so: „Besser geht nicht.“

„Wir versuchen, ein möglichst abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau zu bieten. Wir erschrecken manchmal selbst, wie gut es uns gelingt.“

In allen fünf Disziplinen zieht Mash Topathleten aus aller Welt an, die der Einladung gerne nachkommen. Wie der BMX-Profi Lars Kindermann, der 18-Jährige ist der beste deutsche Athlet und steht in der Weltrangliste auf Platz 18. Als er den Anruf bekam, habe er sich „mega gefreut“. Die BMX-Fahrer werden wie die Mountainbiker auf einer „Jump Line“, einer 80 Meter langen Strecke auf dem Hans-Jochen-Vogel-Platz viel „Airtime“ haben, also gewaltige Sprünge zeigen, zu denen sie von einer acht Meter hohen Rampe starten werden. Die Mountainbiker waren letztmals vor zehn Jahren Teil des Mash. Frank Seipp, neben Markus Schnetzer Organisationschef der Veranstaltung, sagt: „Wir versuchen mit unserem Budget ein möglichst abwechslungsreiches Programm auf hohem Niveau zu bieten. Wir erschrecken manchmal selbst, wie gut es uns gelingt.“

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So kehrten die Skateboarder zurück zu ihren Wurzeln, sagt Oli Bürgin. Der Schweizer ist seit Jahren bewährter Streckenbauer beim Mash und hat eine riesige Halfpipe auf einer schwimmenden Plattform in den See gebaut. In den 1980ern sehr populär, wurden diese „Verts“ genannten Röhren (weil die Enden der Pipe senkrecht, also vertikal, in den Himmel ragen) von der mittlerweile olympischen Disziplin Park abgelöst. „Seit fünf, sechs Jahren feiert Vert eine Renaissance“, erklärt Bürgin, es gebe sogar Überlegungen, diese Disziplin ins olympische Programm aufzunehmen.  Selbstredend sei die Weltelite am Start, „Fahrer aus ganz Europa, Brasilien und den USA“.

Zudem wird es im Theatron nach einem Jahr Pause wieder einen Streetdance-Contest geben sowie die beliebten Mitmach-Angebote, das Culture Village mit seinen zahlreichen Ständen sowie das Mash-Fest. Alles kostenlos, das sei ein weiteres „Grundprinzip des Mash“, sagt Organisationschef Schnetzer. Kurz gesagt: Es wird heiß im Olympiapark.

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