Basketballer in München„Eine geile Location“

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„Ich war schon öfter hier“: Wie beim fünften Finalspiel des FC Bayern gegen Ulm, das DBB-Chef Ingo Weiss (2. von rechts)  mit Bundestrainer Alex Mumbru, BBL-Präsident Alexander Reil und FCB-Präsident Herbert Hainer (v.li.) verfolgte.
„Ich war schon öfter hier“: Wie beim fünften Finalspiel des FC Bayern gegen Ulm, das DBB-Chef Ingo Weiss (2. von rechts)  mit Bundestrainer Alex Mumbru, BBL-Präsident Alexander Reil und FCB-Präsident Herbert Hainer (v.li.) verfolgte. Wunderl/Beautiful Sports/Imago

Die deutsche Basketball-Nationalmannschaft gastiert erstmals im SAP Garden, und Präsident Ingo Weiss plant schon die nächsten Auftritte in der Münchner Arena.

Von Ralf Tögel

„Nice“, beschrieb Dennis Schröder im typischen Basketball-Sprech die Stimmung im SAP-Garden. Zwar hätten die Serben ordentlich gegen die Heimfans angebrüllt („Die waren sogar fast lauter“), aber die Atmosphäre war eben nice. Könne man schon mal wieder herkommen mit der Nationalmannschaft, trotz der 81:91-Niederlage im Finale des Supercups gegen starke Serben.

Es war der erste Auftritt der deutschen Basketballer in der nagelneuen Münchner Multifunktionsarena, mit der immerhin die vier Akteure vom deutschen Meister FC Bayern – Oscar da Silva, Johannes Voigtmann, Andreas Obst und Justus Hollatz – bestens vertraut sind, denn der SAP Garden ist bekanntlich die Heimstatt des deutschen Meisters. Die Begeisterung bei den Kollegen war ebenfalls einhellig positiv: „Das ist eine sehr coole und schöne Halle“, befand etwa Franz Wagner, „die Fans sind super, das hat uns viel geholfen.“ Auch er würde, so fügte der Profi der Orlando Magic noch an, gerne wiederkommen.

Und natürlich finden die beiden Anführer der deutschen Auswahl Gehör beim Chef: „Das ist die schönste Halle in Deutschland, denn es ist die neueste und modernste Arena hierzulande. Diese Halle hat etwas Besonderes, sie hat, ich nenne es mal dieses Arena-Feeling, man ist sehr nah dran, wie in der NBA, und es gibt Stehplätze. Es war eine top Veranstaltung“, zeigte sich Ingo Weiss, der Präsident des Deutschen Basketball Bunds (DBB) fast ähnlich begeistert wie die 11 500 Zuschauer in der an beiden Tagen ausverkauften Halle. Auch das ist ein Argument, das für die Münchner Halle spricht: In Bayern gibt es genug basketballbegeisterte Zuschauer, was anhand des ortsansässigen FCB leicht zu belegen ist: Die Bayern meldeten alle 27 Partien im SAP Garden ausverkauft, auch die Kollegen vom EHC Red Bull München konnten sich über eine 95-prozentige Auslastung freuen, die letzten 14 Heimspiele der Saison waren ausverkauft, wie die Presseabteilung meldet.

Der Politiker Weiss fügte allerdings noch schnell an, dass es etwa in der SAP Arena in Mannheim, der Uber Arena in Berlin oder der Lanxess-Arena in Köln ebenso schöne Spielhallen gebe, in Mannheim testeten die Basketballer gegen Slowenien, in Köln am Samstag (19 Uhr) gegen Spanien.

Aber, so Weiss weiter, man werde sicher wieder gerne nach München zurückkehren: „Ich bin ja vorher schon öfter hier gewesen und habe sofort gesagt, hier wollen wir gerne mit den Basketballern her. Und das werden wir auch wieder tun.“ Vielleicht schon bald, wie der DBB-Boss in Aussicht stellt: „Im nächsten Jahr haben wir die Heim-Weltmeisterschaft der Frauen in Berlin. Und eventuell wird es vorher ein Doppel-Event mit den Männern hier in München geben.“ Als Begründung greift Weiss ausnahmsweise mal in die Kiste des Jugend-Sprechs: „Denn das ist eine geile Location hier.“

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