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Motorrad:Schrötter stürzt in Jerez

Motorradpilot Marcel Schrötter aus Pflugdorf ist im ersten Moto2-Rennen nach der Corona-Zwangspause gestürzt. Der 27 Jahre alte Oberbayer schied am Sonntag beim Grand Prix von Spanien in Jerez noch im ersten Drittel des WM-Laufs aus, nachdem er gut vom Start weggekommen war. Die extreme Hitze in Südspanien erschwerte den Fahrern die Arbeit enorm. Bei über 50 Grad Celcius Asphalttemperatur stießen die Reifen an ihre Grenzen. Schrötter () verlor in einer der schnellsten Kurven der Strecke die Kontrolle über seine Kalex-Maschine, konnte die Unfallstelle aber aus eigener Kraft verlassen. "Es ging für uns schon schwer los. Es hat nicht sein sollen. Es nützt nichts, wir müssen das in Ruhe analysieren", sagte Jürgen Lingg, Chef von Schrötters Team Intact GP: "Ich bin überzeugt, dass wir das viel besser können als heute." Der Italiener Luca Marini aus Valentino Rossis Team holte sich bei der Hitzeschlacht in Andalusien auf einer Kalex den Sieg. Sein japanischer Marken-Kollege Tetsuta Nagashima verteidigte mit Platz zwei die Führung in der WM-Wertung. Er hatte den bislang einzigen Lauf des Jahres im März gewonnen. Dritter wurde Lokalmatador Jorge Martin. In der kommenden Woche findet das nächste WM-Rennen auf derselben Strecke statt.

© SZ vom 20.07.2020 / sid

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