WasserspringenMoritz Wesemann gewinnt zweites EM-Gold

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Kopfüber zum zweiten Gold: Moritz Wesemann wird auchg vom Dreimeterbrett Europameister.
Kopfüber zum zweiten Gold: Moritz Wesemann wird auchg vom Dreimeterbrett Europameister. Philipp Brem/Gepa Pictures/Imago

Nach seinem Titel vom Einmeterbrett triumphiert der 24-Jährige auch vom Dreimeterbrett. Pauline Pfeif und Ole Rösler gewinnen Silber im gemischten Turm-Synchronspringen.

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Wasserspringer Moritz Wesemann hat sich bei der Schwimm-EM in Paris zum zweiten Mal zum Europameister gekrönt. Vier Tage nach seinem Sieg vom Einmeterbrett triumphierte der 24-Jährige auch im Finale vom Dreimeterbrett. Mit 506,80 Punkten ließ der Sportsoldat aus Halle/Saale den Franzosen Jules Boyer (484,60) und den Briten Jordan Houlden (474,90) hinter sich und wiederholte seinen EM-Erfolg von 2023.

Der Berliner Lou Massenberg, der mit Jonathan Schauer überraschend Gold im Synchronspringen gewonnen hatte, landete mit 434,20 Zählern auf dem fünften Platz. Wesemann war als überlegender Vorkampfbester ins Finale gegangen, seine 446,25 Punkte vom Vormittag verbesserte er deutlich und sicherte den deutschen Wasserspringern die siebte Medaille in der französischen Hauptstadt.

Im ersten Finale am Mittwochabend im Centre Aquatique Olympique am Stade de France hatten Vizeweltmeisterin Pauline Pfeif und Ole Rösler bereits Silber im gemischten Turm-Synchronspringen gewonnen.  Gemeinsam mit dem Rostocker Ole Rösler sprang die Berlinerin im gemischten Synchronfinale vom Turm im Centre Aquatique Olympique mit 317,76 Punkten auf Platz zwei. Gold schnappten sich Ksenija Bailo und Oleksij Sereda aus der Ukraine (323,16). Bronze ging an die Spanier Jorge Rodriguez Ledesma und Ana Carvajal San Miguel (297,48).

„Ich bin wirklich sehr, sehr happy mit dem Ergebnis. Ich kann erhobenen Hauptes nach Hause fahren – mit drei Silbermedaillen“, sagte Pfeif. Auch Rösler zeigte sich „ziemlich stolz“ auf das gemeinsame Edelmetall: „Ich glaube, das war unser erster Mixed-Auftritt. Wir hatten nicht wirklich die Chance, viel zusammen zu trainieren“, erklärte der 18-Jährige und ergänzte: „Wir haben es echt gut gemeistert.“

Zum Abschluss am Donnerstag haben Lena Hentschel mit Jette Müller im Synchronspringen vom 3-m-Brett (17.30 Uhr) sowie Jaden Eikermann und Rösler im Einzel vom Turm (18.50 Uhr) weitere Podestchancen.

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