Es kam also, wie es kommen sollte, als Idealfall im Masterplan der Fußballliga MLS vermerkt, mit Sahnehäubchen am Ende. Lionel Messi hatte im Finale am Samstag bereits den ersten Treffer für Inter Miami mit einem Schneller-als-sein-Schatten-Trick gegen zwei Gegner inklusive Schnibbelpass eingeleitet sowie die 2:1-Führung gegen die Vancouver Whitecaps direkt vorbereitet. Nun, in der siebten Minute der Nachspielzeit: ein Pass auf Messi, der lässt den Ball von seiner Brust abtropfen und leitet ihn volley per Gefühlslob über einen Verteidiger zu Landsmann Tadeo Allende. Das 3:1, mit dem sich gleich mehrere Prophezeiungen erfüllten.
MLS-FinaleThomas Müller lächelt mit Tränen in den Augen
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Lionel Messi gewinnt den MLS-Titel, der frühere Bayern-Spieler geht leer aus. Doch Müller tröstet seine Kollegen – und denkt schon an die kommende Spielzeit in Vancouver.
Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Die Millionen-Deals der MLS:Thomas Müller und Vancouver – so wird ein Schuh draus
Wenn Fußballpromis nach Amerika wechseln, hat häufig ein deutscher Konzern seine Finger im Spiel: Adidas. Nun wieder im Fall von Thomas Müller. Dass der Bayer demnächst in Kanada spielt, hat aber auch mit einer anderen prominenten Spielerrochade zu tun.
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