Trotz eines Sprungs auf 7,01 Meter hat Malaika Mihambo den Sieg beim Diamond-League-Meeting in Eugene knapp verpasst. Am Schauplatz ihres WM-Titels vor drei Jahren belegte die Leichtathletin den zweiten Rang. Weitsprung-Olympiasiegerin Tara Davis-Woodhall aus den USA zog mit 7,07 Metern im letzten Versuch noch vorbei. Mihambo, die in diesem Jahr von einigen gesundheitlichen Rückschlägen geplagt wird, ließ die letzten beiden Versuche dagegen aus. Im US-Bundesstaat Oregon hatte die 31-Jährige 2022 ihr zweites WM-Gold geholt.
Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye erwischte dagegen einen gebrauchten Tag. Mit 18,83 Metern schied die Mannheimerin schon nach drei Versuchen aus und landete in einem starken Feld nur auf Rang neun. Weltmeisterin Chase Jackson aus den USA gewann mit 20,94 Metern.
Zu einem Weltrekord stürmte Doppel-Olympiasiegerin Beatrice Chebet über 5000 Meter. In 13:58,06 Minuten blieb die Kenianerin nach einem mächtigen Schlussspurt als erste Frau unter der Marke von 14 Minuten. Konstanze Klosterhalfen, Europameisterin von 2022, kam in 15:14,22 Minuten lediglich auf den 21. Rang.
Faith Kipyegon steigerte zum Abschluss ihren eigenen Weltrekord über 1500 Meter. Die dreimalige Olympiasiegerin aus Kenia lief 3:48,68 Minuten und unterbot ihre bisherige Bestmarke aus dem Vorjahr um 64 Hundertstel Sekunden. Stabhochsprung-Star Armand Duplantis aus Schweden scheiterte dreimal an der Weltrekordhöhe von 6,29 Metern, sicherte sich mit 6,00 Metern aber den Sieg.