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Mesut Özil vor dem Länderspiel:"Ich durfte gleich zeigen, was ich kann"

Arsenal's Ozil celebrates after scoring a goal against Napoli during their Champions League soccer match at the Emirates stadium in London

Sogar ein Tor hat er schon erzielt für Arsenal: Mesut Özil

(Foto: REUTERS)

Von Real Madrid zum FC Arsenal - der Transfer von Mesut Özil war einer der spektakulärsten des Sommers. Im SZ-Interview spricht er darüber, warum es so leicht ist, sich in London einzuleben, und warum seiner Meinung nach die Premier League die beste Liga der Welt ist.

Mit dem Wechsel zum FC Arsenal lernt Mesut Özil nun die dritte europäische Fußballliga kennen: Auch in Deutschland und Spanien hat der Mittelfeldspieler bereits gespielt. Für die Bundesliga hat der Nationalspieler dabei viel Lob übrig. "In Deutschland ist der Fußball sehr, sehr gut organisiert, und die Nachwuchsarbeit ist sehr professionell und gut aufgebaut." Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung (Freitagausgabe) erklärt Özil jedoch, dass seiner Meinung nach eine andere Liga besser sei. Er sagte: "Ich habe ja jetzt überall gespielt - Bundesliga, La Liga, Premier League - und meine persönliche Meinung ist: Die englische Liga ist die beste."

Dem 24-Jährigen gefällt neben dem spielerischen Niveau auch die Atmosphäre in den Stadien der Premier League. "Die Fans feiern den Fußball anders, das habe ich nirgendwo gesehen bisher." Er kriege eine Gänsehaut, wenn das ganze Stadion bebt, weil ein Spieler den Ball verliert, hinterherläuft und ihn sich zurückholt, sagt Özil. Die englischen Fans seien darauf aus, "dass du kämpfst und unbedingt gewinnen willst".

Özil erinnert sich in dem Interview zudem daran, wie er sich fühlte, als sich der Wechsel von Real Madrid zum FC Arsenal vor sechs Wochen ereignete: "Als es letztendlich geklappt hat, war ich erleichtert." So richtig konzentrieren konnte er sich aber nicht auf seine neue Herausforderung, weil er erst mal mit der Nationalmannschaft gegen die Färöer spielen musste. Direkt danach kam das erste Spiel mit Arsenal. "Für mich war das gut - ich durfte gleich zeigen, was ich kann."

Der Profi schwärmt davon, wie er in die Mannschaft integriert wurde: "Das Vertrauen des Trainers und die Mannschaft haben mir das Leben leicht gemacht." Hinzu kommt, dass der Verein eine familiäre Umgebung erzeugt. "Von der Putzfrau bis ganz oben, irgendwie sind sie alle der FC Arsenal."

Im Interview erklärt der geborene Gelsenkirchener, dass sein Umzug nach London den Vorteil habe, dass er näher an seiner Familie sei. Bisher hat er das wegen der englischen Wochen aber noch nicht ausnutzen können. Die vielen Partien stören Özil aber gar nicht: "Spielen ist besser als trainieren."

Der Mittelfeldregisseur schätzt aber nicht nur die Nähe zu seiner Familie an seiner neuen Heimat. London an sich bringt den Gunner zum Schwärmen: "Die Stadt ist echt unglaublich."

Das komplette Interview lesen Sie in der Freitagausgabe der Süddeutschen Zeitung , auf dem iPad und Windows 8.