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Bundesliga-Rückkehr:Max Kruse wechselt zu Union Berlin

SV Werder Bremen v 1. FSV Mainz 05 - Bundesliga

Werder war einmal: Max Kruse wird Köpenicker

(Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images)

Die Klub aus Köpenick vermeldet die Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers Max Kruse, der Vertrag soll am Freitag unterschrieben werden. Für Union ist der Transfer ein Prestigeerfolg.

Von Javier Cáceres

Der 1. FC Union Berlin hat am Donnerstag einen spektakulären Zugang vermeldet. Der Fußball-Bundesligist verpflichtete für die neue Saison Max Kruse, der nach einer Saison beim türkischen Erstligisten Fenerbahce Istanbul nach Deutschland zurückkehrt. "Ich bin glücklich, wieder in der Bundesliga zu spielen und mit Union einen coolen neuen Verein kennenzulernen", wurde Kruse in einer Pressemitteilung der Berliner zitiert. Kruse hat insgesamt 250 Bundesliga-Einsätze vorzuweisen, die bis dato letzten für Werder Bremen.

Die Hanseaten sollen ebenfalls Interesse an einer Rückkehr des früheren Nationalspielers gehabt haben. Kruse, 32, hatte seinen Vertrag bei Fenerbahce wegen ausstehender Gehaltszahlungen gekündigt. In der vergangenen Spielzeit war er mit sieben Toren in 20 Spielen der zweitbeste Schütze bei Fenerbahce.

Jenseits des sportlichen Quantensprungs ist die Verpflichtung Kruses für Union ein erheblicher Prestigeerfolg. "Dass ein ablösefreier Spieler dieser Qualität viele Optionen hatte und sich trotz wirtschaftlich deutlich höher dotierter Angebote für Union entschieden hat, freut uns sehr und zeigt, dass Union als Klub mit anderen Werten punkten kann", erklärte Unions Manager Oliver Ruhnert. Kruse soll am Freitag in Berlin den Medizincheck absolvieren und dann seine neuen Arbeitspapiere unterschreiben.

Kruse selbst hatte vor Wochen erklärt, in die Bundesliga zurückkehren zu wollen, Er signalisierte, dafür auch finanzielle Zugeständnisse zu machen. Er sei "für fast jeden Klub der Bundesliga bezahlbar", sagte der passionierte Pokerspieler. Union war 2019 erstmals in der Vereinsgeschichte in die Bundesliga aufgestiegen und zählt dort auch nach dem sensationellen Klassenverbleib zu den Klubs mit den geringsten Budgets. Die Köpenicker hatten ihre Debütsaison auf dem 11. Tabellenplatz beendet.

© SZ.de/ska

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