Jiayi Shao und Reiner MaurerWie zwei Löwen China zur WM 2030 bringen sollen

Lesezeit: 3 Min.

Alte Verbundenheit: Jiayi Shao (li.) und Reiner Maurer, hier in der Saison 2004/2005 beim TSV 1860 München.
Alte Verbundenheit: Jiayi Shao (li.) und Reiner Maurer, hier in der Saison 2004/2005 beim TSV 1860 München. (Foto: Imago)

48 Teams werden bei der kommenden Fußball-WM mitspielen – doch die Weltmacht China hat die Qualifikation deutlich verpasst. Helfen sollen nun zwei ehemalige Spieler des TSV 1860 München: Nationaltrainer Jiayi Shao und Co-Trainer Reiner Maurer.

Von Christoph Leischwitz

Am Samstag wird sich Reiner Maurer in einer vertrauten Situation wiederfinden – und gleichzeitig Abschied nehmen. Der 65-Jährige wird noch einmal als Cheftrainer an der Seitenlinie stehen, so wie er es viele Jahre getan hat, allein 127-mal für 1860 München. Allerdings arbeitet er ja schon seit Längerem nicht mehr für Löwen, sondern für Drachen. An diesem 30. und letzten Spieltag geht es für Qingdao West Coast als Tabellenneunter der chinesischen ersten Fußball-Liga um nicht mehr viel im Spiel gegen den Tabellenletzten Changchun Yatai. Maurer darf seinen Vorgesetzten vertreten, der jetzt schon für die CFA, den chinesischen Fußballverband, arbeitet. Maurer wird diesem 20 Jahre jüngeren Vorgesetzten, der einst unter ihm bei Sechzig spielte, bald folgen: Jiayi Shao wurde kürzlich zum neuen chinesischen Nationaltrainer berufen, und er nimmt sein gesamtes Trainerteam mit, neben Maurer auch noch einen Athletiktrainer und einen Analysten aus Spanien.

Zur SZ-Startseite

MeinungFußball in China
:Umstritten aus guten Gründen

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: