Ski alpin:Null von sechs Rennen am Matterhorn

Ski alpin: Kein Skifahrerwetter: Helfer in Cervinia kämpfen mit Schnee und Wind.

Kein Skifahrerwetter: Helfer in Cervinia kämpfen mit Schnee und Wind.

(Foto: Mario Bühner-Weinrauch/Gepa/Imago)

Nach den Absagen im Vorjahr fallen die nächsten Männer-Abfahrten auf der neuen Piste am Matterhorn aus. Und das Wetter soll vor den geplanten Rennen der Frauen unbeständig bleiben.

Alpine Weltcuprennen am Matterhorn bleiben weiter Wunschdenken. Nachdem die Premiere im vergangenen Jahr mit jeweils zwei Abfahrten für Frauen und Männer wegen Schneemangels ausgefallen war, mussten auch die beiden geplanten Starts der Männer an diesem Wochenende abgesagt werden. Grund diesmal: Wind - und zu viel Schnee.

Die Rennen auf der "Gran Becca", die vom Gletschergebiet oberhalb des Schweizer Ortes Zermatt hinunter ins italienische Cervinia führt, sind ein Prestigeobjekt des umstrittenen Weltverbandspräsidenten Johan Eliasch. Kritik daran gibt es bereits seit Jahren: Die in großer Höhe gelegene Strecke gilt als windanfällig, das Wetter nicht nur im November als instabil.

Die Männer sollen nun am kommenden Samstag ihr erstes Saisonrennen absolvieren

Die Männer konnten diesmal lediglich am vergangenen Mittwoch einen Trainingslauf absolvieren, danach ging von Donnerstag an nichts mehr - zunächst nur wegen böigen Windes, dann auch wegen einsetzenden Schneefalls. Eine Besserung soll erst Mitte der Woche eintreten.

Am kommenden Wochenende sind zwei Abfahrtsrennen der Frauen angesetzt, die allerdings nur auf der italienischen Seite stattfinden würden. Die Männer müssen nach bereits drei ausgefallenen Rennen - Ende Oktober war der Riesenslalom in Sölden windbedingt abgebrochen worden - nun bis zum kommenden Samstag mit dem Saisonstart warten. Dann soll in Gurgl/Österreich ein Slalom ausgetragen werden.

Der nächste Start in der alpinen Königsdisziplin ist in knapp drei Wochen vorgesehen. Vom 1. bis zum 3. Dezember sollen in Beaver Creek/USA zwei Abfahrten und ein Super-G ausgetragen werden. Der traditionelle Stopp in Lake Louise fehlt in diesem Jahr im Kalender.

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