FußballMassenschlägerei mit Hulk

Lesezeit: 1 Min.

Und plötzlich fallen alle Hemmungen: Zwischen den Mannschaften von Cruzeiro und Atlético Mineiro gab es eine Massenschlägerei.
Und plötzlich fallen alle Hemmungen: Zwischen den Mannschaften von Cruzeiro und Atlético Mineiro gab es eine Massenschlägerei. Evandro Oliveira/Onzex Press/Imago
  • Bei der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais in Brasilien führte eine Massenschlägerei zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro zu 23 roten Karten.
  • Die Schlägerei begann, als Atléticos Torwart Everson Cruzeiros Christian schubste und auf ihm kniete, woraufhin sich beide Teams einmischten.
  • Ex-Nationalspieler Hulk wurde wegen "Schlägen und Tritten gegen seine Gegner während der Massenschlägerei" bestraft und machte den Schiedsrichter verantwortlich.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Schläge und Tritte gegen die Kontrahenten: 23 rote Karten im Finale der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais zwischen Cruzeiro und Atlético Mineiro.

Eine Massenschlägerei unter Spielern hat beim Finale der Staatsmeisterschaft von Minas Gerais in Brasilien für eine Flut von roten Karten nach sich gezogen. Insgesamt 23 Spieler der Finalisten Cruzeiro und Atlético Mineiro wurden im Bericht des Schiedsrichters als Rotsünder aufgeführt – laut Medien ein einsamer Rekord im Land des fünfmaligen Weltmeisters.

Bestraft wurde unter anderem Ex-Nationalspieler und Atlético-Kapitän Hulk, laut einem Bericht des Unparteiischen wegen „Schlägen und Tritten gegen seine Gegner während der Massenschlägerei nach Spielende“. Schiedsrichter Matheus Delgado Candançan hatte auf dem Platz in Belo Horizonte wegen der heftigen Tumulte noch keine roten Karten zeigen können. Atlético erhielt im Nachgang elf Platzverweise, Cruzeiro zwölf – darunter auch Torschütze Kaio Jorge.

Beim letztendlichen 1:0-Erfolg von Cruzeiro initiierte eine Szene kurz vor Spielende die Massenschlägerei. Atléticos Torwart Everson revanchierte sich für ein aus seiner Sicht zu hartes Einsteigen von Cruzeiros Christian mit einem Schubser. Anschließend kniete er auf dem Gegenspieler. Mit Kung-Fu-Tritten und Boxschlägen mischten sich daraufhin Feld- und Ersatzspieler beider Teams ein. „Wenn man heißblütig ist und sieht, wie ein Mitspieler angegriffen wird, reagiert man automatisch“, versuchte sich Hulk im Nachhinein an einer halbherzigen Entschuldigung.

Die Nummer sieben von Atlético, die 2014 bei der WM ebenfalls in Belo Horizonte beim 1:7 gegen die DFB-Auswahl auf dem Platz gestanden hatte, machte lieber den Referee verantwortlich. „Ich habe dem Schiedsrichter schon zu Beginn des Spiels gesagt, dass es Ärger geben würde. Er hatte keine Persönlichkeit“, sagte Hulk.

Noch auf dem Platz musste die Militärpolizei hinzugezogen werden. Der Schiedsrichter Candançan beorderte zudem Polizeischutz.

© SZ/sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

SZ Stellenmarkt
:Entdecken Sie attraktive Jobs

In anspruchsvollen Berufsfeldern im Stellenmarkt der SZ.

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: