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Profigolfer Martin Kaymer:Kaymers Form wird skeptisch beurteilt

Seitdem wird Großes von ihm erwartet, die Messlatte für seine Leistungen liegt nun deutlich höher.

PGA Championship - Preview Day 3

Entscheidung an den letzten vier Löchern: Martin Kaymer braucht vor allem am Ende des Kurses volle Konzentration.

(Foto: AFP)

Auch deshalb wird Kaymers Form nun skeptisch beurteilt. Seit seinem zweiten Rang bei der Matchplay-Championship in Arizona im Februar hat er es "nur" auf drei Top-Ten-Platzierungen gebracht. Ein Sieg fehlt. Die Ausbeute bei den Major-Turnieren ist mäßig: Ein verpasster Cut bei der US Masters, Rang 39 bei der US Open und ein guter zwölfter Platz bei der British Open. Von einem Weltranglistendritten wird mehr erwartet.

Zum Kreis der Favoriten gehört er diese Woche nicht. Andere Namen drängen sich auf. Luke Donald hat sich rechtzeitig in Hochform gespielt. "Ich habe den Ball so gut getroffen wie schon lange nicht mehr", sagte der Weltranglistenerste nach Platz zwei am Sonntag bei der World Golf Championship in Ohio. Dem Briten liegt das Anforderungsprofil des Atlanta Athletic Club.

Neben ihm glänzten am vergangenen Wochenende vor allem die Youngsters Rickie Fowler, Ryo Ishikawa und Rory McIlroy mit einem zweiten, vierten und sechsten Rang. Sie zählen wie der Sieger Adam Scott, der Zweitplatzierte Jason Day und der Weltranglistenzweite Lee Westwood zu den Sieg-Anwärtern.

Entscheidend für den Ausgang des Turniers dürften die letzten vier Löcher sein. Sie sind lang und extrem schwer. Bahn 18 gilt als Par vier mit knapp über 450 Metern Länge und Wasserhindernissen als Monster schlechthin. "Auf dem Platz kann man schnell Double-Bogeys machen, vor allem auf den letzten vier Löchern", hat Kaymer erkannt."Man muss sich ein paar Chancen herausspielen und auf jeden Fall Ausrutscher vermeiden."

In Whistling Straits war er mit dieser Strategie unschlagbar.

© SZ vom 11.08.2011/thob/jbe

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