Para-WeltmeisterschaftenRehm, wer sonst!

Lesezeit: 1 Min.

Sprung zu WM-Gold: Markus Rehm landet bei 8,43 Metern und fliegt damit um vier Zentimeter weiter als der Italiener Mattia Furlani, der sich vor zwei Wochen in Tokio WM-Gold gesichert hat.
Sprung zu WM-Gold: Markus Rehm landet bei 8,43 Metern und fliegt damit um vier Zentimeter weiter als der Italiener Mattia Furlani, der sich vor zwei Wochen in Tokio WM-Gold gesichert hat. Marcus Hartmann/Beautiful Sports/Imago
  • Markus Rehm gewinnt bei der Para-WM in Neu-Delhi mit 8,43 Metern seinen achten Weitsprung-WM-Titel in Serie.
  • Der 37-Jährige übertraf mit seinem Sprung die 8,39 Meter des nicht behinderten Weltmeisters Mattia Furlani kürzlich in Tokio um vier Zentimeter.
  • Rehm würdigte seine Trainerin Steffi Nerius zum Abschied nach 16 gemeinsamen Jahren mit einem besonderen Stirnband.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Weitspringer Markus Rehm gewinnt bei der Para-WM der Leichtathleten in Neu-Delhi seinen achten WM-Titel in Serie  – und würdigt seine Trainerin Steffi Nerius zum Abschied.

Für seinen letzten Sprung in Neu-Delhi überlegte sich Markus Rehm eine besondere Geste. Den WM-Titel, seinen achten in Serie, hatte der deutsche Para-Athlet mit 8,43 Metern bereits perfekt gemacht, als er seiner Trainerin Steffi Nerius mit deren Markenzeichen huldigte: Rehm setzte ein weißes Stirnband auf mit der Aufschrift „Thank you Steffi! Coach, Mentor, Friend“, dann herzte er die frühere Speerwurf-Weltmeisterin, der er nach 16 gemeinsamen Jahren einen krönenden Abschied bescherte.

„Wahnsinn, das ist unfassbar. Mir war es ganz wichtig, dass der letzte Wettkampf mit Steffi noch mal ein Riesenerfolg wird für uns als Team“, sagte der sichtlich berührter Rehm. Nerius ergänzte, dass sie „total stolz“ sei: „16 Jahre ungeschlagen, das ist einfach unglaublich.“Der 37-jährige Rehm setzte sich im Weitsprung-Wettkampf, der wegen Gewitters um einen Tag verschobenen war, deutlich durch und blieb auch im fünfzehnten Jahr seiner Karriere in der Startklasse T64 unbezwungen.

Rehms Wettkampf in Paris 2024 wurde als erstes Para-Event live in der Primetime der ARD übertragen

Der Weltrekordler hatte in Neu-Delhi 22 Zentimeter Vorsprung auf Derek Loccident aus den USA – und er übertraf auch die anvisierte Weite von Mattia Furlani: Der Italiener hatte bei den olympischen Athleten mit 8,39 Metern vor zwei Wochen in Tokio WM-Gold geholt.Insgesamt war es für Rehm der zehnte Triumph bei Para-Weltmeisterschaften, 2015 und 2017 siegte er noch mit der deutschen Sprintstaffel. Im Vorjahr hatte sich der Leverkusener in Paris überlegen seinen fünften Paralympics-Sieg gesichert, sein Wettkampf wurde damals als erstes Para-Event live in der Primetime der ARD übertragen. Zudem gewann Rehm noch acht EM-Titel.

In Neu-Delhi war Prothesenspringer Rehm erstmals in seiner Karriere nicht der haushohe Favorit gewesen, seine Saison-Bestmarke von bis dato 8,29 Metern lag lediglich sieben Zentimeter über der von Loccident. Doch er wollte seiner Trainerin Nerius einen gebührenden Abschied bescheren – und hielt Wort. „Da ist auch eine Freundschaft entstanden. Das darf ruhig emotional werden“, hatte der Weltrekordler der Sportschau im Vorfeld gesagt. Nach der WM geht es für ihn in eine Trainingsgruppe nach Amsterdam.

© SZ/sid - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

MeinungParalympics
:Russlands Resozialisierung ist ein fatales Signal

SZ PlusKommentar von Johannes Knuth
Portrait undefined Johannes Knuth

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: