Markus Blume:"Ich hatte im Alter von zwanzig viele Jahre hartes Training hinter mir"

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Die Sitzpirouette sitzt: CSU-Generalsekretär Markus Blume auf Kufen im Münchner Prinzregentenstadion. (Foto: Stephan Rumpf)

CSU-Generalsekretär Markus Blume war früher ambitionierter Eistänzer. Ein Gespräch über rhetorische Balanceakte und die Bedeutung von Stilnoten in der Politik.

Interview von Roman Deininger und Barbara Klimke

Markus Blume fällt auf beim Publikumslauf im Münchner Prinzregentenstadion. Schaut ziemlich gekonnt aus, was er da auf dem Eis so treibt. Zur Sitzpirouette tönt wie bestellt das "Ave, Maria" aus den Lautsprechern. Blume, 46, in München zu Hause, sitzt seit 2008 im Bayerischen Landtag, seit 2018 ist er CSU-Generalsekretär. Weniger bekannt ist seine Vergangenheit als Eistänzer, im Duo mit seiner Schwester Sandra. Es ist ein Vormittag kurz vor Weihnachten, Blume fährt an die Bande, Pullover ausziehen. Ob die SZ-Reporter sich nicht wenigstens mit dem "Pinguin" aufs Eis trauen, will er wissen, einer Eislaufhilfe für Kinder. Lieber nicht. Beim Gespräch in der CSU-Parteizentrale erzählt Blume dann, warum er mit dem Leistungssport aufgehört hat - und was er auf Kufen für die Politik gelernt hat.

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