BundesligaLeipzig trennt sich von Marco Rose

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Marco Rose ist mit einem Pokalsieg und seinem Punkteschnitt einer der erfolgreichsten Leipziger Trainer.
Marco Rose ist mit einem Pokalsieg und seinem Punkteschnitt einer der erfolgreichsten Leipziger Trainer. Alexander Hassenstein/Getty Images

Nach der Niederlage gegen Mönchengladbach und drei Tage vor dem Pokalhalbfinale gegen Stuttgart trennt sich der Bundesligist von seinem Trainer. Laut Medienberichten soll Zsolt Löw übernehmen.

RB Leipzig hat sich von seinem Trainer Marco Rose getrennt. Der 48-Jährige musste einen Tag nach dem 0:1 bei Borussia Mönchengladbach seinen Posten räumen. Das teilte der Klub am Sonntag mit. Die Co-Trainer Alexander Zickler, Marco Kurth und Frank Geideck sowie Frank Aehlig (Leiter Lizenzspieler) müssen ebenfalls gehen.

„Wir haben sehr lange an die Konstellation mit Marco und seinem Team geglaubt und bis zuletzt alles versucht, gemeinsam die Trendwende zu schaffen. Angesichts der Entwicklung und der ausbleibenden Ergebnisse sind wir allerdings fest davon überzeugt, dass wir für die verbleibenden Spiele einen neuen Impuls benötigen, um unsere Saisonziele zu erreichen“, sagte Sportchef Marcel Schäfer.

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Dass am Mittwoch bereits das Pokal-Halbfinale in Stuttgart ansteht, spielte offenbar keine Rolle. Zu offensichtlich war auch in Mönchengladbach wieder die Leipziger Mängelliste. Bis Sommer soll laut Sky und Bild dann Zsolt Löw den Klub aus der sportlichen Krise führen und bereits am Mittwoch (20.45 Uhr, ZDF und Sky) beim VfB auf der Bank sitzen. Löw ist seit neuestem „Head of Soccer Development“ bei RB und war in den ersten beiden Bundesliga-Jahren der Sachsen bereits Co-Trainer von Ralph Hasenhüttl, bevor er Assistent von Thomas Tuchel auf dessen Stationen Paris, Chelsea und Bayern wurde.

Mit einem Pokalsieg und einem Schnitt von 1,86 Punkten in 125 Spielen war Rose einer der erfolgreichsten Leipziger Trainer. Eine bessere Punktebilanz in der Bundesliga-Zeit hatten nur Domenico Tedesco, Julian Nagelsmann und Ralf Rangnick vorzuweisen. Rose war im September 2022 als Nachfolger von Tedesco engagiert worden und besaß zuletzt noch einen Vertrag bis Sommer 2026. Nach Jesse Marsch und Tedesco ist Rose der dritte Trainer nacheinander, von dem sich Leipzig vorzeitig trennt. Zuvor war Nagelsmann von Bayern München abgeworben worden.

Bereits Ende des vergangenen Jahres, als RB im November kein einziges Spiel gewann und 1:5 gegen den VfL Wolfsburg verlor, stand Rose vor dem Aus. Damals setzte sich dem Vernehmen nach der neue globale Fußballchef Jürgen Klopp für seinen früheren Spieler ein. Zuletzt hatte auch Schäfer betont, an Rose festhalten zu wollen. Dies änderte der Auftritt in Gladbach nun.

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