MeinungBayern-TorhüterNeuer dürfte es ein heimliches Vergnügen sein, noch mal ins DFB-Team gebeten zu werden

Portrait undefined Claudio Catuogno

Kommentar von Claudio Catuogno

Lesezeit: 2 Min.

Meister im Vagen und Schlingern: Bayern-Schlussmann Manuel Neuer.
Meister im Vagen und Schlingern: Bayern-Schlussmann Manuel Neuer. (Foto: Alexander Hassenstein/Getty)

Der Torhüter des FC Bayern hat längst seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. Aber ernst nimmt das anscheinend niemand. Womöglich nicht mal er selbst.

Von Manuel Neuer könnte auch Friedrich Merz noch was lernen. Nein, nicht wie man jedes Mal Foul oder Abseits reklamiert, wenn der Gegner einen Treffer gesetzt hat. Aber wie man etwas ausschließt, ohne es auszuschließen (Steuererhöhungen? Milliardenschulden? Eine Koalition mit den Grünen?): Diese Kunst hat Neuer zur Vollendung gebracht. Man hört Markus Lanz bereits nachbohren: Sie schließen es also nicht aus, Herr Neuer, dass Sie zur WM im nächsten Sommer ins Tor der Nationalmannschaft zurückkehren? Warum eiern Sie rum, Herr Neuer? Aber Neuer würde bloß so arglos schauen wie sonst nur, sagen wir: Lars Klingbeil, und fände dann noch eine und noch eine und noch eine Formulierung, die alles im Vagen lässt.

Zur SZ-Startseite

ExklusivManuel Neuer
:„Ich hatte das Gefühl: Mir wird mein Herz rausgerissen“

Bayern-Kapitän Manuel Neuer spricht über das „One Love“-Chaos und das WM-Aus in Katar, erklärt seinen fatalen Skiunfall am Tegernsee – und kritisiert den FC Bayern hart für den Rauswurf seines Torwarttrainers.

SZ PlusInterview von Philipp Selldorf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: