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Manchester City beim Audi Cup:Eigentlich wollte man Guardiola

Soriano und Begiristain hätten am liebsten Pep Guardiola als Übungsleiter installiert. Doch der weniger namhafte Pellegrini (zuvor bei Malaga, dem Klub von Scheich Al Thani aus Katar, tätig) steht dem um Ruhe bemühten Verein ebenfalls gut zu Gesicht. Jenseits des ganz großen Interesses hat Manchester City in diesem Transferfenster für 103 Millionen Euro bereits vier Spieler verpflichtet, die das Team in der Offensive entscheidend verstärken werden.

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Der Brasilianer Fernandinho begeisterte als Spielmacher von Schachtjor Donetsk in der Vorsaison. Die Spanier Jesús Navas und Álvaro Negredo (beide vom FC Sevilla) sind international erprobte Könner. Dazu kam mit Stevan Jovetic, 23, aus Florenz ein Mann mit dem Potenzial für die absolute Weltspitze. Der Montenegriner wird beim Audi Cup, an dem neben dem FC Bayern und Manchester City noch der AC Mailand und der FC São Paolo teilnehmen, erstmals für City auflaufen.

Ist das die beste Angriffsreihe in der Premier League? "Ich denke ja. Das ist korrekt. Wir sind sehr stark", sagt Pellegrini ohne Überheblichkeit. Schließlich seien mit Sergio Agüero und Edin Dzeko noch weitere Topmänner verfügbar.

Letzterer hatte viele Wechsel-Angebote vorliegen, will sich aber nach dem Abschied von Mancini, der den ehemaligen Wolfsburger mit seiner frostigen Art verstörte, durchsetzen. In Asien war der Bosnier mit zwei Toren schon mal der beste City-Spieler.

City darf sich bereits jetzt als Gewinner der Sommerpause fühlen. Während sich die direkten Meisterschaftskonkurrenten noch krampfhaft um den großen Transfer-Wurf bemühen - Chelsea will Wayne Rooney (Manchester United), Manchester United will Cesc Fàbregas (Barcelona), Arsenal will Luis Suárez (Liverpool) -, hat City schon extrem smart eingekauft.

Nur in der Defensive könnte noch eine Stelle frei sein, da sich Verteidiger Matija Nastasic am Knöchel verletzt hat. Als Ersatzmann steht Real Madrids Überzeugungsgrätscher Pepe zur Disposition. "Vielleicht reagieren wir noch, vielleicht auch nicht", sagt Pellegrini entspannt. Genügend Geld, so heißt es in Manchester nicht arg überraschend, wäre schon noch da.

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