MeinungDresscode bei Schach-WMMagnus Carlsens Jeans ist vor allem eins: Eigen-PR

Kommentar von Philipp Schneider

Lesezeit: 3 Min.

Die Nummer eins der Schach-Weltrangliste erschien in Jeans zum Match, was den Teilnehmern untersagt ist.
Die Nummer eins der Schach-Weltrangliste erschien in Jeans zum Match, was den Teilnehmern untersagt ist. Magnus Carlsen via X

Die Posse um Magnus Carlsens Jeans ist vor allem geschickte Eigen-PR des Norwegers. Und wieder ein Beleg dafür, dass die Großen eines Sports mit fast allem durchkommen. Meistens jedenfalls.

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Richtig wild wird es spätestens auf Seite fünf der neunseitigen Präsentation. Sie schaut so aus, als habe der Präsident des Schachweltverbands Fide am Vorabend der Schnellschach-Weltmeisterschaft einen Praktikanten damit beauftragt, noch flink die „Official Dress Code Guidelines“ in einer Nachtschicht auf sogenannte Powerpointfolien zu prügeln. Seite fünf handelt von jenen Kleidungsstücken, die aus Sicht der Fide nicht in das avisierte modische Grundkonzept „Smart Business Attire“ passen; dieses strebt für die Spieler „ein Gleichgewicht zwischen Professionalität und Komfort“ an.

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