Es gab einmal ein Tennisturnier, bei dem wurden Spieler mit Geld zugeschüttet, ohne dass es einen plausiblen Grund dafür gab. Es ging ja um nichts. Beim Grand Slam Cup, von 1990 bis 1999 in der Münchner Olympiahalle ausgetragen, erhielt jeder Eingeladene fürs Erscheinen 100 000 Dollar, der Titel brachte zwei Millionen, wer als Grand-Slam-Sieger gewann, bekam eine Million extra. Boris Becker, wie köstlich, boykottierte zunächst das Event, natürlich kam er dann aber doch und triumphierte 1996.
MeinungLIV Tour im GolfZu elitär, zu undurchlässig

Kommentar von Gerald Kleffmann
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"Golf, nur lauter" - so lautet der Werbeslogan der LIV Tour. Krawallig tritt ihr Chef Greg Norman auch manchmal auf.
Jamie Sabau/USA Today/ReutersNun steht fest: Für die Golfspieler der LIV Tour wird es keine Weltranglistenpunkte geben - damit bleibt die aus Saudi-Arabien finanzierte, millionenschwere Profiserie sportlich bis auf Weiteres belanglos.
