bedeckt München 21°

Leipzig gegen Salzburg:"Stallorder? Das ist völlig absurd!"

Oliver Mintzlaff

RB-Leipzig-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (rechts).

(Foto: dpa)

Rote Bullen gegen Rote Bullen: Leipzigs Klubchef Oliver Mintzlaff erklärt vor dem Europa-League-Spiel, warum zwischen seinem Klub und Salzburg Rivalität herrscht - und warum es das Duell ohne Ralf Rangnick nicht gäbe.

"Brause-Duell", "El Dosico", "Bullenstall-Derby" - selten hat ein Fußballspiel so viele blumige Überschriften angeregt wie die Europa-League-Partie zwischen RB Salzburg und RB Leipzig an diesem Donnerstag. Beide Klubs sind eng verbunden mit dem Getränkekonzern Red Bull, daher gab es 2017 eine Untersuchung der Uefa, ob beide gemeinsam für Europacup-Wettbewerbe zugelassen werden. Für die Leipziger, die im Hinspiel 2:3 verloren und nach längerer Erfolgsserie zuletzt auch in der Bundesliga in Wolfsburg patzten (0:1), ist das Salzburg-Spiel nun besonders brisant. Aus Imagegründen - und sportlich. Denn auf Grund der Konstellation in der Gruppe ist wohl ein Auswärtssieg beim zuletzt sehr erfolgreichen österreichischen Meister nötig, um die K.o.-Phase zu erreichen. Leipzigs Klubchef Oliver Mintzlaff, 43, war früher als "Head of Global Soccer" auch für die RB-Filiale Salzburg zuständig.

SZPlus
SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Verkehr und Stadt
Platzangst
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Europa und China
Schaut auf dieses Land
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Online-Dating
Wie ein Vampir