LeichtathletikDas gefährlichste Diskusfinale der WM-Geschichte

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Ein Ring, so rutschig, als wäre er aus Eis: Der Österreicher Lukas Weißhaidinger fällt hin.
Ein Ring, so rutschig, als wäre er aus Eis: Der Österreicher Lukas Weißhaidinger fällt hin. Antonin Thuillier/AFP

Weil die Veranstalter den Wettkampf trotz starken Regens durchziehen, wird das WM-Finale der Diskuswerfer zum Gesundheitsrisiko. Eine schöne Geschichte wird trotzdem geschrieben: von einem Werfer für Samoa.

Von Thomas Hahn, Tokio

Der Diskuswerfer Alex Rose aus Grand Rapids im US-Bundesstaat Michigan hatte schon lange diesen Traum von der Weltsportmedaille für Samoa. Seit vielen Jahren startet er für das kleine polynesische Geburtsland seines Vaters. Bei Pazifikspielen und Ozeanienmeisterschaften hat er schon viel gewonnen. Aber bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften oder Olympia klappte das nie. Dreimal erreichte er dort das Finale und hatte dann keine Chance. Und jetzt das: Im Regen der WM von Tokio hat er nicht nur das wohl gefährlichste Diskusfinale der Leichtathletikgeschichte unverletzt überstanden. Er ist dabei auch Dritter geworden mit 66,96 Metern hinter dem erfolgreichen Titelverteidiger Daniel Stahl aus Schweden (70,47 Meter) und Mykolas Alekna aus Litauen (67,84 Meter).

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