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Leichtathletik:Schwanitz und Storl gewinnen Hallen-Titel

Die früheren Kugelstoß-Weltmeister Christina Schwanitz und David Storl haben sich souverän bei den deutschen Hallen-Titelkämpfen der Leichtathleten durchgesetzt. Die 35-Jährige vom LV 90 Erzgebirge und der 30 Jahre alte Leipziger gewannen am Samstag in Dortmund zum bereits sechsten beziehungsweise achten Mal.

Schwanitz konnte sich in einem schwierigen Wettkampf-Winter als Medaillenkandidatin für die Hallen-EM in zwei Wochen im polnischen Torun in Position bringen. Die Weltmeisterin von 2015 blieb in der Rudolf-Körnig-Halle mit 18,87 Meter allerdings hinter ihrer Saisonbestleistung von 19,11 zurück. Mit dieser Weite ist sie die derzeit zweitbeste Kugelstoßerin in der Welt hinter der Portugiesin Auriol Dongmo (19,65). Die Zwillingsmutter meinte: "Es ist schön, mit zarten 35 und zwei Kindern zuhause immer noch die Nummer eins zu sein."

Für Storl hingegen ist die Weltspitze weit weg, zumal Olympiasieger Ryan Crouser aus den USA Ende Januar den Hallen-Weltrekord auf 22,83 Meter schraubte. Aber er stellte mit 20,83 Metern eine persönlich Jahresbestleistung auf und siegte vor Christian Zimmermann aus dem bayrischen Kirchheim (20,09). Der WM-Goldmedaillengewinner von 2011 und 2013 wird allerdings auf einen EM-Start verzichten, da er kürzlich zum zweiten Mal Vater wurde:

Wie schon im vergangenen August in Braunschweig hat der Deutsche Leichtathletik-Verband mit viel Aufwand Geister-Meisterschaften in Corona-Zeiten organisiert. Dazu gehören auch Tests für alle Beteiligten vor der Rudolf-Körnig-Halle. Insgesamt sind am Wochenende 250 Teilnehmer am Start.

© SZ vom 21.02.2021 / dpa/and
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