LeichtathletikSchubsen, Rangeln, Schuh verloren: USA ohne Staffel-Medaille

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Verlor beim Sturz einen Schuh: Die Amerikanerin Sara Reifenrath.
Verlor beim Sturz einen Schuh: Die Amerikanerin Sara Reifenrath. Petr David Josek/AP/dpa

Die erste Staffel bei der Leichtathletik-WM hat es in sich. Beim ersten Wechsel geht's heiß her, eine Läuferin muss auf Socken weiter. Eine frühere deutsche Europameisterin knackt einen Rekord.

Direkt aus dem dpa-Newskanal: Dieser Text wurde automatisch von der Deutschen Presse-Agentur (dpa) übernommen und von der SZ-Redaktion nicht bearbeitet.

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Torun (dpa) - Ein Schubser, ein Sturz und ein verlorener Schuh haben bei den Hallen-Weltmeisterschaften in der Leichtathletik für einen kuriosen Ausgang der ersten Staffel-Entscheidung gesorgt. Nach dem Stoß der Jamaikanerin Shana Kaye Anderson ging die amerikanische Läuferin Sara Reifenrath zu Boden und verlor ihren linken Schuh. Mit nur einem Schuh und auf Sportsocken musste sie ihren Part der Mixed-Staffel über 4x400 Meter absolvieren. 

Gastgeber jubeln nach Jamaika-Disqualifikation

Chancenlos reihte sich das US-Quartett - wie die ebenfalls bei dem Gerangel gestürzten Niederlande - bei den Titelkämpfen im polnischen Torun hinter den Medaillenrängen ein. Die Staffel Jamaikas, die bei dem Durcheinander des Wechsels auch viel Zeit verlor, kam zunächst auf Rang drei ins Ziel. Sie wurde aber später disqualifiziert. Nutznießer waren Belgien als Weltmeister und Spanien sowie die nach der Disqualifikation von Jamaika zur Freude der Gastgeber auf Rang drei beförderten Polen.

Nach Sturz chancenlos: Die Amerikanerin Sara Reifenrath - hier noch mit beiden Schuhen.
Nach Sturz chancenlos: Die Amerikanerin Sara Reifenrath - hier noch mit beiden Schuhen. Petr David Josek/AP/dpa

Am Tag nach Platz fünf von Kugelstoß-Olympiasiegerin Yemisi Ogunleye beim Sieg der amerikanischen Freiluft-Weltmeisterin von 2022 und 2023, Chase Jackson, war bei den nächsten Entscheidungen zunächst kein Deutscher am Start. Als jüngste Starterin im Team des Deutschen Leichtathleten-Verbandes sprintete die 19-jährige Berlinerin Philina Schwartz über 60 Meter in 7,18 Sekunden und nur zwei Hundertstelsekunden über ihrer Bestzeit ins Halbfinale. 

Frühere deutsche Europameisterin läuft Rekord

Auch die frühere deutsche Staffel-Europameisterin und mehrmalige deutsche Sprintmeisterin Tatjana Pinto erreichte bei ihrem Titelkampf-Debüt für Portugal die nächste Runde. Seit dem Sommer startet die 33-Jährige für das südeuropäische Land, in dem sie auch Wurzeln hat. Sie stellte mit 7,17 Sekunden den Landesrekord ein.

Feierte einst Erfolge mit Deutschland: Tatjana Pinto (r).
Feierte einst Erfolge mit Deutschland: Tatjana Pinto (r). Michael Kappeler/dpa

© dpa-infocom, dpa:260321-930-846870/1

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