Der Grund, sagt die Läuferin Faith Kipyegon, der sie waten lasse durch die Höllenschmerzen im Training und im Rennen, ist keine Trophäe, er ist nicht golden lackiert oder hat sonstige materielle Vorzüge. Er ist fünf Jahre alt, schaut Zeichentrickfilme auf dem Handy, tollt durchs Haus und ist auch sonst "ein Sonnenschein": Alyn, Kipyegons Tochter, geboren zwischen zwei Olympiasiegen und zwei Weltmeistertiteln, die die Mama seit 2016 gewonnen hat und denen die 29-Jährige, wenn nicht etwas grandios schiefläuft, bei der Leichtathletik-WM in drei Wochen einen dritten hinzufügen wird, mindestens das.
Leichtathletin Faith KipyegonSie stürmt in neue Galaxien
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Bestmarken, Mutterrolle, Zweifel: In den Auftritten von Faith Kipyegon bündeln sich Schönheit und Schwere der Leichtathletik - die Szene begegnet der Kenianerin mit einem erstaunlich großen Vertrauensvorschuss.
Von Johannes Knuth
