MeinungBilanz nach Olympia Die deutsche Leichtathletik bleibt ein besorgniserregender Fall

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Kommentar von Johannes Knuth

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Marc Koch, Jean Paul Bredau, Emil Agyekum und Manuel Sanders (v.l.) verpassen das Finale der die 4x400-Meter-Staffel.
Marc Koch, Jean Paul Bredau, Emil Agyekum und Manuel Sanders (v.l.) verpassen das Finale der die 4x400-Meter-Staffel. (Foto: Sven Hoppe/dpa)

Daran ändern auch die vier Medaillengewinne von Paris wenig.

Der eine oder andere Begleiter der olympischen Kernsportart mag in Paris zuletzt eine ungewohnte Brise verspürt haben. Wo deutsche Leichtathletikfunktionäre früher gerne allerlei Rechenakrobatik anstellten, Verweise und Statistiken ausbuddelten, die Gründe für schwache Leistungen außerhalb des Verbandes verorteten statt darin, wehte diesmal ein Hauch der Selbsterkenntnis. Jörg Bügner, dem Sportvorstand im Deutschen Leichtathletikverband (DLV), gelang sogar ein Spruch der Spiele: „Wir schreiben Excel-Tabellen, die anderen trainieren.“

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SZ PlusVon Claudio Catuogno, Korbinian Eisenberger, Johannes Knuth und Volker Kreisl

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