Fazit der Leichtathletik-EMMehr Masse, mehr Klasse

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Silber mit zwei Nebenjobs: Speerwerferin Julia Ulbricht.
Silber mit zwei Nebenjobs: Speerwerferin Julia Ulbricht.
Sven Hoppe/dpa

Deutschland gewinnt bei der Leichtathletik-EM so viele Medaillen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Mit den Erfolgen steigen das Selbstbewusstsein und die Ambitionen der Athleten.

Von Sebastian Winter, Birmingham

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Vielleicht lassen sich diese Leichtathletik-Europameisterschaften aus deutscher Sicht am besten an der Figur der Speerwerferin Julia Ulbricht bündeln. Ulbricht, 25, hatte am Sonntag dem Medaillen-Monsun überraschend noch Silber hinzugefügt. Nachdem Marathon-Läufer Amanal Petros den letzten Tag dieser EM mit einer Goldmedaille eingeläutet hatte, die 4×100-Meter-Mixed-Staffel zu Silber gesprintet war und bevor die Hindernisläufer Frederik Ruppert und Karl Bebendorf noch Gold und Bronze gewannen.

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„Die Strecke war furchtbar“: Amanal Petros gewinnt auf dem komplizierten Marathon-Kurs von Birmingham den EM-Titel – und berichtet hinterher von seinen Einreiseproblemen nach England.

Von Sebastian Winter

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