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Länderspiele:Alaba trifft: Österreich besiegt Schweden

Erzielte das 2:0 für Österreich: David Alaba.

(Foto: AP)

Die Österreicher gewinnen 2:0 gegen den WM-Viertelfinalisten - die Niederlande siegen knapp gegen Peru. Diego Maradona wird Trainer bei einem Zweitligisten aus Mexiko.

Fußball, Länderspiele: Dank der Bundesliga-Spieler Guido Burgstaller und David Alaba hat Österreichs Fußball-Nationalmannschaft das Länderspiel gegen den WM-Viertelfinalisten Schweden gewonnen und damit einen Achtungserfolg gefeiert. In Wien setzte sich die Mannschaft des deutschen Trainers Franco Foda 2:0 (1:0) durch und zeigte nach der verpassten WM 2018 gute Ansätze. Schalkes Burgstaller traf in der elften Minute zur Führung der Austria-Adler, nachdem Schwedens Torwart Kristoffer Nordfeldt einen Alaba-Freistoß nur abklatschen konnte. Bayern-Profi Alaba, der Österreich als Kapitän aufs Feld führte, sorgte für die Entscheidung (64.).

Vizeweltmeister Kroatien hat im ersten Spiel nach dem verlorenen WM-Finale von Moskau einen Prestigesieg verpasst. Bei Europameister Portugal kamen die Kroaten in einem Länderspiel nach früher Führung zu einem 1:1 (1:1). Die Portugiesen waren ohne Cristiano Ronaldo angetretenen. In Faro hatte der frühere Dortmunder und Wolfsburger Ivan Perisic (18.) die Gäste in Führung gebracht, bei denen der Leverkusener Tin Jedvaj früh für den verletzten Domagoj Vida eingewechselt wurde. Portugals Abwehrrecke Pepe (32.) glich aus.

Beim Abschied von Wesley Sneijder hat die niederländische Fußball-Nationalmannschaft dank Memphis Depay eine bittere Pleite vermieden. Der deutsche Gruppengegner in der Nations League, der sich zuletzt weder für die EM 2016 noch für die WM 2018 qualifiziert hatte, setzte sich im Länderspiel gegen Peru in Amsterdam nach zwei Treffern von Lyon-Angreifer Depay mit viel Mühe 2:1 (0:1) durch. Für WM-Teilnehmer Peru, der am Sonntag in Sinsheim (20.45 Uhr) gegen das DFB-Team spielt, war Pedro Aquino in der 13. Minute erfolgreich. Depay (60./83.) drehte das Spiel.

Fußball, Maradona: Argentiniens Fußball-Legende Diego Maradona wird neuer Trainer des mexikanischen Zweitligisten Dorados de Culiacán. Das gab der Club am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter bekannt. "Willkommen Diego beim großen Fisch!", verkündete der Verein in den sozialen Netzwerken. Nähere Details zu der Verpflichtung des 57-Jährigen gab der Club aus dem westlichen Bundesstaat Sinaloa nicht bekannt. Wann Maradona als neuer Trainer beginnt, war zunächst nicht klar. Kurz nach Ende der Weltmeisterschaft in Russland war Maradona als neuer Chef des Clubs Dinamo Brest in Weißrussland vorgestellt worden. Mit Bildern, die ihn in einem Panzerwagen bei der Fahrt zum Verein zeigten, sorgte der Weltmeister von 1986 Mitte Juli für Aufsehen. Die Anstellung bei den Dorados ist Maradonas erster Trainer-Posten in dem lateinamerikanischen Land. Große Erfolge als Coach hat Maradona bislang nicht vorzuweisen.

Formel 1, Mercedes: Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat den viermaligen Formel-1-Weltmeister und Ferrari-Piloten Sebastian Vettel vor Kritik verteidigt. Er finde sie "nicht ganz gerecht", sagte der Österreicher in einem Interview der Tageszeitung Die Welt (Donnerstag). "Er hat den Ehrgeiz, wenn möglich immer zu gewinnen, und bringt die dafür notwendige Aggressivität mit", meinte Wolff. "Dafür braucht man großen Mut. Dass das manchmal zu Kollisionen führt, ist Teil seiner Art und Weise, ein Formel-1-Auto zu fahren." Zugleich machte der Mercedes-Manager aber auch klar, dass seiner Ansicht nach sein Chefpilot Lewis Hamilton "der beste Formel-1-Fahrer der letzten Jahre" ist.Vettel war nach dem Großen Preis von Italien am Sonntag in Monza wieder einmal kritisiert worden. Er war bei einem Überholversuch seines Titel-Rivalen Hamilton in der ersten Runde mit dessen Wagen kollidiert und weit nach hinten zurückgefallen. Hamilton gewann das Rennen, Vettel wurde am Ende Vierter.

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"Es muss furchtbar für ihn sein"

Vor dem 15. von 21 Rennen am 16. September in Singapur hat der Brite nun 30 Punkte Vorsprung auf den Heppenheimer.Nach Meinung von Wolff wird auch der Zufall den Titelkampf mitentscheiden. "Es hätte in der Situation auch Lewis statt Sebastian übel treffen können", sagte er und spielte auf die Szene in Monza an. Dann wäre der Grand Prix womöglich ganz anders gelaufen. "Also im Hightechuniversum Formel 1 wird auch nicht alles linear und rational entschieden, sondern auch mit Glück, Unglück oder einfach Zufall", stellte der 46-Jährige fest.

Fußball, Bremen: Werder Bremens Sport-Geschäftsführer Frank Baumann hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bis 2021 verlängert. Dies gab der Fußball-Bundesligist am Donnerstag bekannt. Der langjährige Werder-Kapitän hatte diesen Posten 2016 von Thomas Eichin übernommen.Baumann trug von 1999 bis 2009 das Trikot der Hanseaten. In dieser Zeit holte er mit den Norddeutschen 2004 das Double, fünf Jahre später ein zweites Mal den DFB-Pokal. In der deutschen Nationalmannschaft kam der gebürtige Würzburger zu 28 Einsätzen und erzielte dabei zwei Tore.

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