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La Liga:FC Barcelona patzt im Titelrennen

Des einen Freud, des anderen... Frenkie de Jong (re.) konsterniert über Maxi Gomez' Führungstreffer..

(Foto: AP)

Trotz einer Elfmeterparade von ter Stegen verliert Barca gegen Valencia. Die deutschen Skispringer gewinnen ihr erstes Teamspringen der Saison.

La Liga, FC Barcelona: Der spanische Meister FC Barcelona hat in der Primera División trotz einer Glanztat von Nationaltorwart Marc-André ter Stegen gepatzt und könnte an diesem Wochenende die Tabellenführung verlieren. Das Team des neuen Trainers Quique Setién um Weltfußballer Lionel Messi verlor beim FC Valencia mit 0:2 (0:0). Barcelonas Jordi Alba (48.) mit einem Eigentor und Maximiliano Gómez (77.), der in der ersten Halbzeit mit einem Foulelfmeter an ter Stegen gescheitert war (12.), trafen für die Gastgeber. Am Sonntagabend (21.00 Uhr) könnte Real Madrid bei Real Valladolid die Spitzenposition in La Liga übernehmen. Den noch punktgleichen Königlichen würde dazu ein Unentschieden genügen.

Skispringen, Teamwettbewerb: Die deutschen Skispringer haben ihren ersten Mannschafts-Sieg im Weltcup-Winter gefeiert. Im Hexenkessel von Zakopane/Polen setzten sich die DSV-Adler um den Gesamtweltcup-Führenden Karl Geiger (Oberstdorf) souverän vor Norwegen durch. In den beiden bisherigen Teamspringen hatten Geiger und Co. nicht einmal das Podest erreicht, zuletzt hatte Deutschland am 19. Januar 2019 ebenfalls in Zakopane im Weltcup gewonnen.

Vor 40.000 Zuschauern an der ausverkauften Wielka-Krokiew-Schanze lagen Geiger (133,0+142,0), der ins Team zurückgekehrte Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf/133,0+132,5), der ganz starke Stephan Leyhe (139,0+136,5) sowie Youngster Constantin Schmid (Oberaudorf/123,0+136,5) mit 1182,2 Punkten umgerechnet satte 33 Meter vor den Norwegern (1142,2).

Dritter wurde Slowenien (1125,0), Gastgeber Polen um Vierschanzentournee-Sieger Dawid Kubacki kam beim Heimspiel nur auf Platz fünf (1118,6). Für den Sprung des Tages sorgte der Japaner Yukiya Sato, der mit 147,0 m den Schanzenrekord Kubackis gleich um dreieinhalb Meter verbesserte.

Bundestrainer Stefan Horngacher hatte sein Team wie erwartet aufgestellt. Der zuletzt wegen einer Handverletzung fehlende Eisenbichler erhielt den Vorzug vor Pius Paschke (Kiefersfelden). Rückkehrer Richard Freitag (Aue), der wegen Formschwäche aus der Vierschanzentournee ausgestiegen war, soll sich nach guter Qualifikation bei seinem Comeback-Wettkampf auf das Einzel am Sonntag (16.00 Uhr/ARD und Eurosport) konzentrieren.

Wintersport, Bob: Bob-Dominator Francesco Friedrich (Oberbärenburg) beweist knapp vier Wochen vor seiner Heim-WM in Altenberg weiter seine Ausnahmestellung und hat die versammelte Konkurrenz am Königssee deklassiert. Der Weltmeister und Olympiasieger gewann am Samstag den Zweier-Weltcup am Königssee mit seinem Anschieber Thorsten Margis und verwies dabei den Kanadier Justin Kripps mit 0,51 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

Nico Walther (Oberbärenburg) wurde mit Malte Schwenzfeier guter Dritter, der deutsche Meister Richard Oelsner (Bad Feilnbach) holte mit Tobias Schneider Rang vier. Für Friedrich war es der vierte Sieg in Serie im kleinen Schlitten, auch sein Vorsprung verdeutlichte das aktuelle Kräfteverhältnis: gut eine halbe Sekunde trennte ihn von Kripps - die folgenden acht Bobs bewegten sich in dem gleichen Zeitabstand. Deutlich knapper war es bei den Frauen, wo sich Senkrechtstarterin Laura Nolte (Winterberg) immer mehr zur deutschen Hoffnungsträgerin aufschwingt. Die 21-Jährige wurde Zweite und musste sich der zweimaligen Olympiasiegerin Kaillie Humphries (USA) nur um drei Hundertstelsekunden geschlagen geben.

Nolte baute damit ihre beeindruckende Statistik aus: In jedem ihrer erst vier Weltcups fuhr sie aufs Podest, einen gewann sie bereits. Die Jugend-Olympiasiegerin von 2016 war erst zum Jahreswechsel in den Weltcup-Kader gerückt und ist auch für die WM gesetzt.

Die deutsche Meisterin im Zweier landete mit Anschieberin Erline Nolte, die beiden sind nicht verwandt, knapp vor der Olympia-Vierten Stephanie Schneider (Oberbärenburg) und Ann-Christin Strack. Für Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) setzte sich das Auf und Ab dieses Winters fort: Eine Woche nach ihrem ersten Saisonsieg in Innsbruck wurde sie mit Kira Lipperheide nur Sechste.

© SZ.de/sid/dpa/dsz
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