Hamburger SVAus persönlichen Gründen: Kuntz tritt als HSV-Vorstand zurück

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Stefan Kuntz übernahm den Vorstandsposten beim HSV im Jahr 2024.
Stefan Kuntz übernahm den Vorstandsposten beim HSV im Jahr 2024.
Christian Charisius/dpa

Sportvorstand Stefan Kuntz und der HSV haben sich überraschend auf die Auflösung ihres Vertrages geeinigt. „Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball“, wird Kuntz in der Klubmitteilung zitiert.

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Fußball-Bundesligist Hamburger SV und Sportvorstand Stefan Kuntz haben sich überraschend auf die Auflösung des Vertrages geeinigt. Der 63-Jährige hatte den Aufsichtsrat der AG nach den Weihnachtsfeiertagen aus persönlichen familiären Gründen um eine sofortige Beendigung seiner Tätigkeit zum 31. Dezember 2025 gebeten, wie der Klub mitteilte.

„Manchmal gibt es wichtigere Dinge als Fußball. Das ist nun bei mir der Fall. Mehr möchte ich dazu nicht sagen und bitte darum, dies zu respektieren“, wird der frühere Profi in der Mitteilung zitiert. „Dem HSV danke ich für tolle anderthalb Jahre. Ich wünsche den Teams und der gesamten Geschäftsstelle weiterhin das Beste.“

Die Meldung dürfte bei vielen Fans auch für Besorgnis sorgen. Zuletzt war es in Medien vor allem um die Verlängerung seines im kommenden Sommer auslaufenden Vertrages gegangen. Dabei hatte es nach außen kaum wahrnehmbare Zeichen gegeben, dass Kuntz beim Trainingsstart des Klubs am Freitag nicht mehr als Sportvorstand im Amt sein würde.

Vorerst will der Klub wohl mit dem vorhandenen Personal weiter agieren. „Wir haben in den vergangenen Tagen viele Gespräche geführt und sind mit Vorstand Eric Huwer und einer starken zweiten Führungsebene gut aufgestellt für die kommenden Aufgaben“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Papenfuß. Der Fokus richte sich ab dem heutigen Trainingsstart auf Teil zwei der Bundesliga-Saison und selbstverständlich auch auf die aktuelle Transferperiode, sagte Papenfuß weiter.

Kuntz hatte den Klub im Mai 2024 von Vorgänger Jonas Boldt übernommen. In der anschließenden Saison hatte er mit dem Festhalten am damals unerfahrenen Trainer Merlin Polzin großen Anteil daran, dass der Klub nach sieben Jahren Zweitliga-Zugehörigkeit wieder 2025 in die Bundesliga aufstieg.

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