Zwei Tore, darunter das entscheidende in der Verlängerung, schon begannen die üblichen Namenswitzeleien: Berlin habe die Eisbären, aber Köln habe Bokk. Höhö. Kein Zweifel: Dominik Bokk war der Mann des Spiels am Mittwochabend im vierten Playoff-Halbfinalspiel der Deutschen Eishockey Liga zwischen den Kölner Haien und Titelverteidiger Berlin. Mit seinem zweiten Treffer nach 77:37 Minuten, locker aus dem Handgelenk mit 141 km/h ins Tor geschossen, sicherte der 26-Jährige dem Hauptrundenmeister aus Köln den 4:3-Sieg und den Ausgleich zum 2:2 in der Best-of-seven-Serie gegen den Titelverteidiger aus der Hauptstadt.
„Ich habe gesehen, dass da ein bisschen Platz für mich war“, sagte Bokk, schon zappelte der Puck im Netz. Bei Bokks erstem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Haie verletzte sich Eisbären-Schlussmann Jake Hildebrand, der wohl für Spiel fünf an diesem Freitag, 19.30Uhr, in Berlin ausfallen wird. Bereits um 19 Uhr erwarten die Adler Mannheim den EHC Red Bull München zum fünften Duell. Mannheim führt in der Serie 3:1 und könnte somit schon am Freitag ins Finale einziehen.

