Gelegentlich sieht man seinen Sportwagen auf dem fast legalen Parkplatz vor dem Kiosk stehen, Kennzeichen LP, dann schaut Lukas Podolski mal wieder in seinem Eiscafé an der Brüsseler Straße vorbei. Als er das Lokal im Belgischen Viertel in Köln vor acht Jahren eröffnete, musste die Polizei die Autos umleiten, bis um die Ecke reichte die Kolonne der Wartenden, die sowohl aus einer Selfie-Schlange vor dem Inhaber wie aus einer Kundenschlange vor der Eistheke bestand. Im Dezember geht’s saisonbedingt ruhiger zu, umso weniger Aufsehen wird der Chef beim nächsten Besuch erregen. Kommende Woche wird er im Café erwartet. „Poldi hat ja jetzt mehr Zeit“, sagt der Geschäftsführer.
Lukas PodolskiJetzt gibt er sein Geld auch noch für Fußball aus
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Er betreibt bereits Eisläden und Modemarken, eine Kebab-Kette und ein Musikfestival. Nun ist Lukas Podolski auch bei seinem polnischen Heimatklub Górnik Zabrze eingestiegen – der seit 37 Jahren nichts mehr gewonnen hat.
Von Philipp Selldorf

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