1. FC Köln:Ein Abstieg mit ganz langem Anlauf

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Kölns Dominique Heintz (links) und Ersatztorhüter Philipp Pentke sind nach dem Spiel bedient. (Foto: Harry Langer/dpa)

Beim 1:4 in Heidenheim nimmt der deprimierte 1.FC Köln den Sturz in die zweite Liga einfach hin. Dort droht dem Klub wegen einer Transfersperre der Fifa eine ungewisse Saison. Aufsteiger Heidenheim steht hingegen kurz vor dem Europacup.

Von Christof Kneer, Heidenheim

Das Banner war nicht böse gemeint, aber es hing nun mal da. "Gekommen um zu bleiben", hatte die Heidenheimer Fankurve vor dem Spiel plakatiert, ohne Komma zwar, aber inhaltlich mit voller Berechtigung. Wer vor der Saison einen Blick in den Spielplan geworfen hätte, der hätte sich vielleicht sogar denken können, dass in Heidenheim Mitte Mai der Abstieg verhandelt wird, aber halt eher andersherum: dass das Aufsteigerle von der schwäbischen Ostalb vor heimischem Publikum womöglich noch mal die Chance erhalten würde, sich gegen den großen 1. FC Köln zu retten. Nun war es aber so, dass der ehemals große 1. FC Köln gekommen war, um zu gehen.

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