Klub-WM in den USAKlare Botschaft an Europa

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Gianni Infantino findet die Klub-WM klasse, sie ist schließlich sein Projekt. Aber wie findet sie der Rest der Welt?
Gianni Infantino findet die Klub-WM klasse, sie ist schließlich sein Projekt. Aber wie findet sie der Rest der Welt? (Foto: Johnnie Izquierdo/AP)

Eine Klub-WM auf dem alten Kontinent? Wird es so schnell nicht geben. Europas Vertreter sind bei Gianni Infantino zwar als Lieferant prominenter Spieler gefragt – nicht jedoch als Ausrichter.

Von Jürgen Schmieder, Cincinnati

Man muss die Aussage von Hans-Joachim Watzke über die Klub-WM und die seiner Meinung nach arrogante Haltung der Europäer zweimal lesen. Sie enthält, neben dem Arroganz-Vorwurf, eine zweite Botschaft. „Hier vor Ort bekommen wir mit, wie begeistert die Südamerikaner, die Asiaten und die Afrikaner dieses Turnier begleiten. Für sie hat es einen Wert wie für uns die Champions League“, hatte Watzke der Sport Bild gesagt. Vielleicht seien die Europäer „etwas zu arrogant. Aber diese Arroganz holt uns gerade etwas ein, denn wir sehen nun, wie stark der südamerikanische Fußball ist.“ Die Botschaft, die auch in US-Medien zitiert wurde: Es gibt hier durchaus Spiele, bei denen gefeiert und getanzt wird – nur die Laune-Verderber aus Europa motzen halt wieder. Diesmal über Hitze, leere Stadien und fußballerische Qualität.

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